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Feuerwehr Uchtdorf: Ende für windschiefes Zelt und geschlechtergleiche Umkleiden

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(Uchtdorf) Vor dem Feuerwehrhaus Uchtdorf steht nach wie vor ein windschiefes Zelt für das Mannschaftstransportfahrzeug der Wehr.

Eigentlich ein Grund für Schimpf und Schande, so wie im vergangenen Jahr, als Ortsbrandmeister Marlon Sievert die Stadt mit deutlichen Worten kritisierte. Im Dorfgemeinschaftshaus dagegen zeigt sich Sievert entspannt: Die ersten Schritte zur Errichtung einer neuen Zeltgarage mit neuem Standort seien umgesetzt, es gibt neue Spinde und geschlechtergetrennte Umkleiden; die Kommunikation mit der Stadt habe sich verbessert.

Ortsbrandmeister Marlon Sievert.

Was immer noch fehlt ist die dringend notwendige Neubeschaffung eines wasserführenden Fahrzeugs und der Neubau eines Feuerwehrhauses. Doch da sei die Wehr in guter Kommunikation mit der Stadtverwaltung, so Sievert.

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Der Nachwuchs wird immer mehr weiblich. Hier wird Tjoerven Brakhage zur Feuerwehrfrau ernannt.

Die Wehr, im Verbund der Rintelner Ortsfeuerwehren mit dem Schwerpunkt Versorgung von Einsatzkräften betraut, sei bestens aufgestellt und „bereit für die Zukunft“. Das Uchtdorfer Fahrzeug sei inzwischen 30 Jahre alt, normalerweise ende nach 27 Jahren die Laufzeit von Feuerwehrfahrzeugen. Sievert bleibt jedoch optimistisch: „Wir arbeiten nach dem Motto ‚Kleine Schritte – Großes Ziel!‘ daran“. 37 Aktive halten der Wehr die Treue, der Unterbau mit Kinder- und Jugendwehr umfasst 16 Mitglieder. Im Schnitt müssen die Uchtdorfer zu 21,8 Einsätzen pro Jahr ausrücken.

Karlheinz Bode hält seine letzte Rede als Sprecher der Altersabteilung.

Bürgermeisterin Andrea Lange würdigte die Uchtdorfer Wehr, erinnerte an das Weihnachtshochwasser 2023/2024 und die knapp 2.000 Einsatzkräfte, die versorgt werden mussten. Die ersten Ergebnisse des Feuerwehrbedarfsplans sollen im ersten Quartal dieses Jahres vorgestellt werden. Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote betonte auf seiner Abschiedstour, dass Bedarfspläne keine Angst machen müssen. Seine fusionierte Wehr aus Bergkirchen, Wölpinghausen und Wiedenbrügge-Schmalenbruch sei schlagkräftig. Grote, der nach 22 Jahren als Kreisbrandmeister am 28. Februar in den Führungsruhestand geht, kündigte die Inbetriebnahme der neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) am 13. Juni an. Hier findet auch das Kreis-Feuerwehrjugend-Zeltlager statt.

Ehrennadel in Bronze für Frank Strübe von Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote.

Stellvertretender Stadtbrandmeister Markus Meier und der neue stellvertretende Stadtbrandmeister Alexander Ulke warben für den Kuppel-Contest der Jugendwehren am 14. März in Steinbergen. Die Jugendwehr leitet Jerome Schulz, die Kinderfeuerwehr „Die Feuermonster Uchtdorf“ führen Sandra Blome und Yvonne Brandt; auch die Altersabteilung unter Karlheinz Bode läuft gut.

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Neue Sterne für Oberlöschmeister Jan Sprick.

Befördert wurden von Marlon Sievert: Tjoerven Brakhage zur Feuerwehrfrau; Christian Sasse, Christian Taucher und Finn Schlieper zu Oberfeuerwehrmännern; Florian Hoppe zum Hauptfeuerwehrmann; Bernhard Jantz zum Ersten Hauptfeuerwehrmann; Jan Sprick zum Oberlöschmeister. Die Feuerwehr-Ehrennadel in Bronze erhielt Hauptlöschmeister Frank Strübe, Stellvertreter von Sievert. Als die fleißigsten Feuerwehrleuten wurden Jan Sprick, Fabian Depping und Jerome Schulz geehrt.

(Text & Fotos: ot)

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