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Fleißige Brandschützer im Gänsedorf

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(Engern) Als einer der Höhepunkte im Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr Engern kann sicherlich die Ankunft des neuen Einsatzfahrzeugs bezeichnet werden. Am 27. November machte sich eine Delegation der Brandbekämpfer auf den Weg nach Görlitz, um das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) direkt beim Hersteller in Empfang zu nehmen. Doch bevor das neue Gefährt im Gänsedorf seinen angestammten Platz einnehmen durfte, spulte der inzwischen 29 Jahre Vorgänger, ein VW LT31, in 2018 seine letzten Kilometer in Feuerwehrdiensten ab: Rund 1.600 waren es, ehe der Nachfolger endlich den Dienst antreten konnte.

Insgesamt war es ein ereignisreiches Jahr für die Feuerwehr Engern, wovon insgesamt 1.687 Dienststunden im Jahresbericht des Gruppenführers eine deutliche Sprache sprechen. Davon belegen die 1.341 Stunden für Übungs- und Ausbildungsdienste den Löwenanteile, direkt gefolgt von 245 Stunden Brand- und Hilfeleistungseinsätze verschiedenster Art.

Markus Schlüter (re.) wurde für die höchste Anzahl Dienststunden in 2018 ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr gab es für den Feuerwehrnachwuchs allerhand Grund zum Feiern. Das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr wurde mit dem 2. Engerschen Kükenmarsch ausgiebig gefeiert. Bei den Stadtwettbewerben im Kirschendorf Todenmann unter sengender Junisonne belegte die Jugendfeuerwehr aus dem Gänsedorf die Plätze 11 und 12 von 14 Gruppen. Zwei Wochen später, bei den Kreiswettbewerben in Obernkirchen kämpfte sich der Engersche Nachwuchs auf die Plätze 35 und 49 von 61 Gruppen.

Ortsbrandmeister Thomas Reese (li.) beim Verlesen der Beförderungsurkunden.

Natürlich dürfen Ehrungen und Beförderungen nicht fehlen: Aktivstes Feuerwehrmitglied des Jahres 2018 war Markus Schlüter. Für langjährige Fördermitgliedschaft wurden Dieter Bettermann (25 Jahre), Heinz Möller (25 Jahre) und Herbert Meier (50 Jahre) ausgezeichnet. 25 Jahre aktiv mit dabei ist Christian Marth. Bei den Beförderungen gab es ebenfalls erfreuliches zu vermelden. So konnte Svenja Reimann zur Feuerwehrfrau und Lea-Malin Klabunde zur Oberfeuerwehrfrau befördert werden.

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