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Förderverein Eisenbahn Rinteln-Stadthagen und Pro Bahn zu Besuch bei RegioTram-Erfolgsmodell Kassel

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(Rinteln) Der Förderverein Eisenbahn Rinteln-Stadthagen (FERSt) ist bei seinen Reaktivierungsbemühungen des Personenverkehrs nicht allein, Unterstützung gibt es u. a. auch vom Fahrgastverband „Pro Bahn“.

So machte sich am 16. Oktober eine zwölfköpfige Gruppe beider Vereine auf den Weg nach Kassel, um von dort aus im Nordhessischen Nahverkehrsraum den ganzen Tag über den Mischbetrieb von Straßenbahn und Eisenbahn im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren. So ist es möglich, in der Kasseler Fußgängerzone in die „RegioTram“ einzusteigen und im 30-km-Radius direkt in die ländlichen Wohnorte zu gelangen.

Das dieses System ein Erfolgsmodell ist, zeigen die seit 2008 erheblich gestiegenen Fahrgastzahlen. Anstelle einst prognostizierten Rückgangs wird Wachstum verzeichnet. Die Fahrzeuge nutzen innerstädtisch 600V-Gleichstrom und auf den drei DB-Linien Bahnstrom mit 15 KV, überland werden Strecken und Stationen der DB genutzt. Auch gibt es ernsthafte Bestrebungen, die 1966 stillgelegte Herkulesbahn zum UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe wiederzubeleben.

In der Mittagspause hatte die Gruppe noch ein informelles Treffen mit einem früheren Mitarbeiter der Kasseler Verkehrsgesellschaft AG, der das Zustandekommen dieses erfolgreichen Verkehrskonzepts erläuterte und geduldig viele Fragen auch zu technischen Details beantwortete. So konnte die Gruppe um die Vorstände Thomas Stübke (FERSt) und Ulrich Grunert (PRO BAHN Hannover-Region) viele Anregungen für eine attraktive Verknüpfung des Landkreises Schaumburg mit der Region Hannover mit nach Hause nehmen.

Die Teilnehmer bei Gruppenbild im Hauptbahnhof Kassel, darunter sind zu sehen: Unten links Ulrich Grunert und darüber Thomas Stübke.

(Text & Fotos: Burkhard Rohrsen)

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