(Rinteln) Am vergangenen Freitag, den 20. Februar 2026, kam die Rintelner Silvesterinitiative e.V. zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung im Café im Forum Brückentor zusammen.
Auch wenn die Veranstaltung nur von einer überschaubaren Anzahl an Gästen besucht war, traf die Versammlung richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft des gemeinnützigen Vereins.
Beeindruckende Bilanz und Vorstandswahlen
Zu Beginn der Sitzung blickte der Vorstand detailliert auf die umfangreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Der anschließende Bericht des Kassierers unterstrich die Bedeutung der Vereinsarbeit für Rinteln und Umgebung: Erneut konnte eine beachtliche Summe an Hilfeleistungen für in Not geratene Mitmenschen bereitgestellt werden. Nach diesem positiven Resümee erteilten die Kassenprüfer die Entlastung, sodass die satzungsgemäßen Neuwahlen durchgeführt werden konnten.
Der neue, in Teilen wiedergewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
- Vorsitzende: Anika Schwick und Nicole Werner
- Kassierer: René Langejürgen
- Stellvertretende Kassiererin: Sophie Wedemeyer
- Schriftführer: Norbert Schwick
- Beisitzer: Vivian Stiak und Antje Ueckermann
Satzungsänderung erweitert Handlungsspielraum
Neben den personellen Weichenstellungen stand die strategische Ausrichtung auf der Agenda. Die anwesenden Mitglieder stimmten einer Satzungsänderung zu. Diese formale Anpassung dehnt den Handlungsspielraum des Vereins bei zukünftigen Hilfsprojekten aus und ermöglicht es der Initiative, künftig noch flexibler und zielgerichteter auf lokale Notlagen reagieren zu können.

Präventionsprojekt: „Lieber uncool als tot“
Ein zentrales Thema des Abends war die Vorstellung neuer Maßnahmen. Besonders im Fokus steht dabei das frisch ins Leben gerufene Projekt „Lieber uncool als tot“. Aufgeschreckt durch den tragischen Unfall von Charlotte, möchte die Silvesterinitiative aktiv einen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Rinteln leisten. Die geplante Aktion richtet sich gezielt an Jugendliche und soll für die Gefahren im Umgang mit E-Scootern sensibilisieren.
Um diese wertvolle Präventionsarbeit sowie die klassische Einzelfallhilfe auch weiterhin leisten zu können, ist der Verein auf Spenden angewiesen. Die Verantwortlichen bitten die Bevölkerung um Unterstützung. Spendenkonten und weitere Informationen sind auf der Vereinswebsite abrufbar. (pr)



























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