(Rinteln) Der aus Todenmann stammende Soziologe Dr. Björn Milbradt berichtet beim Gemeindenachmittag am 2. Juli, 15 Uhr, im Johannis-Kirchzentrum von seinem Hilfsdienst in der Ukraine.
Bereits vor einigen Monaten hatte er in Todenmann einen äußerst bewegenden Erfahrungsbericht gegeben. Inzwischen war er im April erneut im Einsatz.
Zum Hintergrund: Milbradt war schon lange von der Ukraine und der Demokratiebewegung der Menschen dort fasziniert. Er bereiste das Land. Nach Kriegsausbruch startete er mit der Freiwilligenarbeit. Die wird vielfältig gebraucht, zum Beispiel zur Unterstützung der Armee, bei Evakuierungen, für medizinische Hilfe, beim Wiederaufbau der Infrastruktur. Er selbst arbeitete zunächst in der westukrainischen Stadt Llwiw in einer Freiwilligenküche. Dort werden unter anderem kleine Essenspäckchen gepackt, die von den Soldaten an der Front leicht aufgekocht werden können.

Später leistete er unter für uns schwer vorstellbaren Bedingungen wieder in einer Küche Dienste in der Großstadt Charkiw nahe der Front.
Alle Interessierten sind willkommen. Wie immer ist beim Gemeindenachmittag bei Kaffee und Kuchen auch Zeit zur Begegnung und zum Klönen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am Ende soll jedoch ein Beitrag zur Untersützung der Arbeit gesammelt werden.
(pr)


























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