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Frischer Wind für den Biergarten am Weseranger

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„Nach 20 Jahren möchten wir dem Biergarten am Weseranger gern etwas erneuern und ihm neues Leben einhauchen“, fasst Marlon Klaasen die Zukunftspläne zusammen. Der 33-jährige Rintelner Schausteller und Gastronom, vielen als Betreiber der Weihnachtspyramide auf dem Rintelner Adventszauber bekannt, schickt sich an, den Biergarten vom derzeitigen Pächter Wolfgang Arndt zu übernehmen.

„Derzeit warten wir seitens der Stadt Rinteln noch auf grünes Licht für die Übernahme des Pachtvertrags für das rund 2.000 Quadratmeter große Gelände“, so Klaasen und berichtet von seinen Umbauplänen. So könne er sich eine Umgestaltung mit Bühne, behindertengerechtem Spielplatz und eine „Weserterrasse“ mit Blick auf den Fluss vorstellen. Auch habe er gegenüber der Stadt bereits seine Bereitschaft geäußert, den Biergarten zu kaufen, statt langfristig zu pachten. Damit, ergänzt Klaasen, unterstreiche er seine langfristigen Pläne für den Standort.

Marlon Klaasen (links) und Wolfgang Arndt.

Der bisherige Pächter Wolfgang Arndt möchte den Geschäftsbetrieb aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fortsetzen. Arndt: „Es ist mein Wunsch, dass die Familie Klaasen den 1997 eröffneten Biergarten übernimmt und weiterführt. Am Biergarten hängt sehr viel Herzblut, er war einer der ersten touristischen Anziehungspunkte an diesem Standort. Darum ist mir daran gelegen, dass er in liebevolle und familiäre Hände kommt und mit viel Engagement fortgeführt wird.“

Klaasen hakt ein: „Mit dem Standort am Weserradweg und Weserufer – samt Wohnmobilstellplatz – sehen wir den Biergarten als wichtigen Baustein des Rintelner Tourismusangebots und der Städteentwicklung.“ An Ideen mangelt es dem Unternehmer dabei nicht. Ob neu gestaltetes Eingangsportal, ein zünftiger Holzbrunnen, ein Wasserrad oder als „i-Tüpfelchen“ die Einstellung eines professionellen Kochs zur Umsetzung einer ansprechenden Speisekarte mit gutbürgerlichen Gerichten – aktuell sprudelt es aus Klaasen nur so heraus und man merkt ihm an, dass er nur auf das Startsignal aus den Reihen der Stadtverwaltung wartet, um loslegen zu können: „Wir stehen schon in den Startlöchern!“

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