(Rinteln) Ein Generationenwechsel an der Spitze: Nach dem engagierten Einsatz von Claudia Zehrer übernimmt Mariam Nimmesgern das Amt der Gleichstellungsbeauftragten.
Die vom Land Niedersachsen geförderte Position besetzt die Verwaltung damit mit einer hochqualifizierten und motivierten Nachfolgerin, die genau weiß, worauf es in der modernen Gleichstellungsarbeit ankommt.
Wissenschaftlicher Background trifft auf familiäre DNA
Mit der 30-jährigen gebürtigen Saarländerin zieht jede Menge Fachkompetenz in das Mehrgenerationenhaus in der Ostertorstraße ein. Nimmesgern hat in Hannover Sozialwissenschaften und Soziologie studiert und bringt das perfekte Rüstzeug für gesellschaftspolitische Diskurse mit. Ihre akademische Tiefe drückt sich unter anderem aus in ihrer Masterarbeit, in der sie sich dem Thema Gewalt gegen Männer in Partnerschaften widmete damit einen differenzierten, ganzheitlichen Blick auf geschlechterspezifische Herausforderungen bewies.

In die Wiege gelegt
Die Expertise ist bei ihr Familiensache – ihre Mutter ist bereits als erfolgreiche Frauenbeauftragte eines Kreises im Saarland aktiv. Startschuss für die neue Amtsinhaberin ist der 1. August. Mit einer halben Stelle ausgestattet, setzt Nimmesgern zunächst auf das Kennenlernen der Menschen vor Ort, bevor sie die Gleichstellung aller Geschlechter in der Verwaltung intensiv vorantreibt.
Bürgermeisterin Andrea Lange zeigt sich angesichts dieses starken Profils begeistert und blickt einer konstruktiven Zusammenarbeit in den Dezernentenrunden entgegen. Auch an ihrer neuen Wirkungsstätte – unterstützt von MGH-Leiterin Mareen Fennert und Personaldezernent Maximilian Schneider – hat Nimmesgern große Pläne: Neben ihrer Funktion als offene Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger plant sie spannende Events zu aktuellen Themen, wie etwa der geschlechterspezifischen Medizin.
Mit dieser Neubesetzung schlägt die Stadt ein modernes Kapitel in der Gleichstellungsarbeit auf – nah am Menschen, wissenschaftlich fundiert und mit klarem Blick für die Vielfalt unserer Gesellschaft.
(Text & Fotos: ot)


























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