(Rinteln) Während viele den Sonntagvormittag noch ruhig angingen, herrschte im Bereich der Rintelner Südstadt geschäftiges Treiben.
Rund 15 engagierte Anwohner aus den Straßen „Im Kleinen Löök“ und „Rottorfer Weg“ folgten dem Aufruf der Familie Gaßmann, um gemeinsam ein Zeichen für ein sauberes Wohnumfeld zu setzen.
Zwischen 10:00 und 12:30 Uhr wurden Gehwege, Grünstreifen und besonders die Zuwege zum Schulzentrum von achtlos weggeworfenem Unrat befreit.
Brennpunkt Schulweg: Von Trinkpäckchen bis hin zu Kuriositäten
Die Bilanz nach zweieinhalb Stunden Arbeit ist deutlich: Insgesamt sieben große Müllsäcke kamen zusammen. Besonders im Fokus stand das Areal rund um die Burgfelsweide, die Paul-Erdniß-Straße und den Rottorfer Weg. Als regelrechter „Mülleimer“ entpuppte sich laut den Helfern der schmale Verbindungsweg vom „Kleinen Löök“ zur Paul-Erdniß-Straße, der täglich von vielen Schülern genutzt wird.
Neben den Klassikern wie leeren Trinkpäckchen, Plastikbechern und Tüten, die vermutlich im Vorbeigehen fallen gelassen wurden, machten die Sammler auch unappetitliche Funde. Unzählige Zigarettenkippen, Windeln, Kondome und sogar Schuhe mussten mühsam aus dem Gebüsch gelesen werden.
Starke Gemeinschaft für ein sauberes Quartier
Die Organisation der Aktion lag federführend in den Händen der Familie Gaßmann. Unterstützt wurden sie dabei von einem tatkräftigen Team aus der Nachbarschaft: Mit dabei waren Annette Hingst-Bettin, die Familien Klawitter, Lang, Struve, Witte und Wollenschläger sowie Mathias Malzahn.
Ein positives Signal kommt zudem aus der Verwaltung: Der Baubetriebshof der Stadt Rinteln hat zugesagt, die gefüllten Säcke zeitnah am vereinbarten Ort abzuholen und fachgerecht zu entsorgen.
(pr/Fotos: pr)






























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