(Rinteln) Neben Einsätzen zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung, bearbeitet die Ortsfeuerwehr Rinteln auch immer wieder Einsätze auf den heimischen Gewässern zur Personenrettung.
Am Freitagabend führte sie daher unangekündigt eine Alarmübung durch, um den aktuellen Ausbildungsstand der Bootsführer und der Einsatzkräfte in diesem Bereich auf den Prüfstand zu stellen. „Besonders, da wir in den letzten zwei Jahren viele junge Bootsführer ausgebildet haben“, berichten Zugführer Marten Danger und Ortsbrandmeister Sebastian Westphal, die diese Übung ausgearbeitet hatten.
Das realistisch nachgestellte Szenario forderte den Einsatzkräften Schnelligkeit und Präzision ab: Auf der Weser, auf Höhe der Einmündung zum Doktorsee, hatte ein Motorboot ein Schlauchboot gerammt. Fünf Personen stürzten dabei ins Wasser und mussten gerettet werden.
Während drei der Verunglückten von der Strömung der Weser in Richtung Eisbergen abgetrieben wurden, konnten sich zwei Personen in den Einfahrtsbereich des Doktorsees retten.
Die alarmierte Ortsfeuerwehr rückte umgehend mit drei Booten aus. Das Rettungsboot steuerte das Doktorseegelände an und nahm dort die zwei Vermissten an Bord, die auf sich aufmerksam gemacht hatten.
Parallel dazu suchte das Mehrzweckboot die Weser ab und rettete die drei übrigen Personen aus den Fluten.

Dargestellt wurden die Verletzten von Mitgliedern der DLRG Rinteln, bei denen sich die Feuerwehr für ihre Unterstützung herzlich bedankt.
Die gewonnenen Erkenntnisse der erfolgreichen Übung sollen nun als Anreiz für die weitere Ausbildung genutzt werden.
(pr/Fotos: pr)




























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