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Gedenkgottesdienst am 9. November in St. Nikolai / Stolpersteine-Rundgang / Gedenken

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(Rinteln) Zum 87. Jahrestag der Pogromnacht von 1938 lädt die St.-Nikolai-Kirche Rinteln zu einem Gedenkgottesdienst am Sonntag, 9. November 2025, um 10:00 Uhr ein.

Die Predigt hält Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg aus Hameln. Gemeinsam mit Pastor Dr. Jörg Mosig und Vertretern der Kirchengemeinde erinnert sie an die Menschen jüdischen Glaubens, die Opfer von Hass, Verfolgung und Gleichgültigkeit wurden. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt Kantorin Daniela Brinkmann.

Unter dem Leitwort „Erinnerung ist heute“ soll der Gottesdienst ein Zeichen setzen – gegen Antisemitismus und für Menschlichkeit und Verantwortung in unserer Zeit. Am Wochenende zwischen dem 24. und 26. Oktober etwa haben Unbekannte Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Rinteln umgestoßen. Die Kirchengemeinde reagiert mit dem Gedenkgottesdienst auch auf die Schändung des jüdischen Friedhofs. „Wir möchten damit Nähe, Anteilnahme und Haltung zeigen“, so Pastor Dr. Jörg Mosig in einer Pressemitteilung, „die Geschichte verpflichtet uns, nicht zu schweigen, wenn Menschen und Kulturen herabgewürdigt oder bedroht werden.“

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Alle Bürger und Vertreter der politischen Parteien in Rinteln sind herzlich eingeladen, an diesem Morgen innezuhalten und gemeinsam ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen.

Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg stammt aus Berlin, ist Historikerin, Judaistin und Übersetzerin. Seit dem Abschluss ihres Rabbinatsstudiums am Hebrew Union College in Jerusalem 2016 ist sie Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Hameln. 2020 übernahm sie zusätzlich die rabbinische Betreuung der liberalen Gruppe der Stuttgarter Gemeinde. Sie engagiert sich in verschiedenen akademischen, jüdischen und interreligiösen Kontexten und lehrt am Regina Jonas Seminar für Liberale Rabbinatsausbildung in Potsdam.

Rundgang entlang der Stolpersteine

Am 9. November 2025 jährt sich zum 87. Mal die Reichspogromnacht. An diesem Tag im Jahr 1938 wurden auch in Rinteln die Häuser und Geschäfte und auch die Synagoge der jüdischen Mitbürger geschändet.

In stillem Gedenken soll an diesem Nachmittag mit dem Besuch der Stolpersteine an die Menschen und ihre Schicksale erinnert werden. Zu diesem Anlass laden die „Omas gegen rechts“ zu einem Rundgang ein. Um 15.15 Uhr geht es in der Weserstraße (vor der Fielmann-Filiale) los. Bei jedem Stein wird eine weiße Rose niedergelegt werden. Ziel ist gegen 16.45 Uhr der Glasbläserbrunnen in der Innenstadt.

Dort kann um 17 Uhr an der gemeinsamen Gedenkfeier am Glasläserbrunnen teilgenommen werden. Dazu laden Kirchengemeinden und Stadt Rinteln ein. Die Feier wird gestaltet von Bürgermeisterin Andrea Lange und Pastor Dr. Dirk Gniesmer und musikalisch umrahmt von Susanne Steinbeck und Karin Dennhardt. Gerade auch angesichts der aktuellen Schändungen auf dem jüdischen Friedhof ist es allen Veranstaltern wichtig, hier ein deutliches Zeichen der Solidarität zusetzen.

Gedenken der Reichspogromnacht

Am Sonntag 9. November, jährt sich die Reichspogromnacht. Dazu laden Kirchengemeinden und Stadt Rinteln alljährlich zu einem Gedenken ein, dieses Jahr um 17 Uhr am Glasläserbrunnen. Die Feier wird gestaltet von Bürgermeisterin Andrea Lange und Pastor Dr. Dirk Gniesmer und musikalisch umrahmt von Susanne Steinbeck und Karin Dennhardt. Gerade auch angesichts der aktuellen Schändungen auf dem jüdischen Friedhof ist es allen Veranstaltern wichtig, hier ein deutliches Zeichen der Solidarität zu setzen.

Ökumenischer Gottesdienst zur Friedensdekade

Am Sonntag, 9. November um 10.30 Uhr, wird in der Josua-Stegmann-Kapelle in Todenmann ein ökumenischer Gottesdienst zum Auftakt der Friedensdekade gefeiert. Neben der Kapellengemeinde wirken auch die reformierte Jakobi-Gemeinde, die Freikirche und die katholische St. Sturmius-Gemeinde mit. Schon seit Jahrzehnten steht im November für die zehn Tage vor dem Buß- und Bettag das Beten für und das gemeinsame Nachdenken über den Frieden im Mittelpunkt vieler kirchlicher Veranstaltungen. Das diesjährige Motto lautet: „Komm den Frieden wecken“. Die Veranstalter hoffen, dass möglichst viele dem Aufruf folgen. Im Anschluss an den Gottesdienst ist beim Kirchenkaffee Zeit für Begegnung und Gespräch.

(pr)

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