(Rinteln) Die Sanierung der Hartler Straße gab mehreren Lesern Rätsel auf: Die Bauarbeiten scheinen abgeschlossen, zumindest ist die Baustellenampel, die jüngst noch an der Einmündung zur Drift stand, weg. Doch verbessert hat sich der Zustand der Fahrbahn nicht merklich.
Zur Erinnerung: Hier sollte die Delle in der Fahrbahn ausgebessert werden, nachdem festgestellt worden war, dass das Weihnachtshochwasser 2023/2024 für eine Unterspülung der Fahrbahnkonstruktion gesorgt hatte. Daraufhin sackte die Fahrbahn in einem Teilbereich ab, es bildete sich eine Kuhle.

Jetzt wurden die angekündigten Reparaturen an der Hartler Straße durchgeführt, so war es zumindest tagelang für Verkehrsteilnehmer deutlich sichtbar. Doch wieso hat es den Anschein, dass die Delle nach wie vor da ist und nur der oberflächliche Asphalt neu aufgetragen wurde? Ein Fahrversuch bestätigt den Eindruck: Lediglich die Fahrbahnhälfte stadteinwärts wurde bearbeitet, doch eine Verbesserung ist nicht „erfahrbar“.
Delle noch da? Das sagt das Bauamt
Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung bringt Klarheit und bestätigt die Vermutungen: Bislang wurde ledliglich der erste Teilabschnitt der Fahrbahn instand gesetzt. Der zweite Teilabschnitt, also die Fahrbahn stadtauswärts in Richtung Doktorsee, kommt im nächsten Jahr an die Reihe. „Die Bauarbeiten wurden eingestellt, da die Asphaltmischwerke ihren Betrieb über den Winter einstellen. Zu Beginn des nächsten Jahres erfolgt dann der zweite Bauabschnitt“, heißt es dazu aus dem städtischen Tiefbau- und Umweltamt.
Auch bestätigt sich der Eindruck, dass der momentane Zustand nicht das Endergebnis der Arbeiten sein kann. Nach den erfolgten Tiefbauarbeiten werde ein „großflächiges Abfräsen der Asphaltdeckschicht und entsprechend der Auftrag einer neuen Deckschicht“ durchgeführt.
Die bestehenden Setzungen in der Fahrbahnoberfläche sollen dadurch vollständig beseitigt werden.
(ra)


























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