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Gemeinschaftsprojekt fand großen Anklang: Erste-Hilfe-Kurs als Integrationsmaßnahme

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Ende Januar fand erstmalig ein Erste-Hilfe-Kurs als Integrationsprojekt statt. Beteiligt waren die Stadt Rinteln mit dem Familienzentrum, der Integrationsbeauftragten und dem Seniorenbeirat sowie die Stiftung für Rinteln. Teilnehmer der Generation „50+“ und geflüchtete Menschen absolvierten gemeinsam den ganztägigen Kurs, der von der Erste-Hilfe-Ausbilderin Michaela Hinse vom DRK Kreisverband Schaumburg e.V. fachkundig geleitet wurde.

Für fast alle Teilnehmenden waren es neue Erkenntnisse und Erfahrungen, die nicht nur bei Verkehrsunfällen, sondern auch bei häuslichen Notfällen nützlich sind. Sie bekamen Informationen über das Verhalten an einer Notfallstelle, das Absichern, den Eigenschutz und weitere Sofortmaßnahmen. „Helfen kann jeder“, so lautete die Devise. Die Hilfe kann auch darin bestehen, nicht achtlos vorüber zu gehen, Hilfe anzubieten oder die Notrufnummer 112 zu wählen, wenn Personen in Not angetroffen werden.

Im Anschluss an die Theorie wurde im praktischen Teil des Tages geübt, wie Verbände bei verschiedenen Verletzungen anzulegen sind. Der Gebrauch einer Rettungsdecke und die richtige Vorgehensweise bei der Abnahme eines Motorradhelmes gehörten ebenso wie die stabile Seitenlage, die Reanimation anhand einer Attrappe oder der Gebrauch eines mobilen Defibrillators zum Kursinhalt.

Teilnehmer bei der Rettung eines „Verletzten“ aus einem Fahrzeug (Foto: Stadt Rinteln)

Für die Teilnehmenden aus dem Kreis der geflüchteten Menschen war dieser Kurs eine neue und wichtige Erfahrung. Verständigungsprobleme wurden durch eine Dolmetscherin behoben. Die Übungen waren gut nachvollziehbar, sodass oft auch wenige Sprachkenntnisse ausreichten. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kreis der Generation „50+“ waren es ebenfalls viele neue Erkenntnisse, da für die meisten der letzte Kurs schon mehrere Jahre zurück lag.

Die Veranstaltung war Teil des Integrationspaketes, für das die Stiftung für Rinteln einen Zuschuss aus dem Förderprogramm „500 Landinitiativen“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bekommen hat. Zusätzlich wurde das Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „Mehrgenerationenhaus“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Stiftung für Rinteln gefördert.

(Quelle: Stadt Rinteln)


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