(Rinteln) Der Gerüstbau in Rinteln und Umgebung läuft auf Hochtouren.
Während das Wahrzeichen des Rintelner Stadtzentrums, die St. Nikolai-Kirche aufgrund bevorstehender Sanierungsarbeiten bereits fast komplett von einem Metallgerüst umgeben ist, sind Gerüstbauer auch an einem anderen Wahrzeichen mit dem Einrüsten beschäftigt.

Der Klippenturm, beliebtes Wander- und Ausflugsziel an der Luhdener Klippe und bekannt für seine wunderbare Fernsicht auf Rinteln und die Landschaft, bekommt sein angekündigtes Gerüst. Frisch vom Klippenturm erreichten uns diese Fotos, Klippenturmwirt Jörg Riechert hat auf den Auslöser gedrückt. Vielen Dank dafür!
Wie bereits berichtet, müssen am Klippenturm Reparaturarbeiten durchgeführt werden.
Jüngst gab Baudezernent Stefan Eggert-Edeler im Bauausschuss bekannt, dass die Sanierung mit Beginn noch in diesem Jahr startet und bis zum Frühjahr 2026 dauern soll. Hintergrund ist eine Abdichtung der Aussichtsplattformen gegen Risse und eindringende Feuchtigkeit. Weiterhin werden Arbeiten an der Fassade durchgeführt.
Klippenturmsanierung kostet etwa 240.000 Euro
Für die Bauarbeiten wurden Fördergelder aus der sogenannten „LEADER“-Maßnahme durch das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Höhe von 129.642,50 Euro bewilligt. Die restlichen Kosten in Höhe von 110.357,50 Euro werden von der Stadt Rinteln getragen. Insgesamt wird die Klippenturmsanierung voraussichtlich rund 240.000 Euro kosten.
Die „Klippenturmkerze“, die hoch oben über Rinteln in LED-Technik leuchtet, ist übrigens trotz des Gerüstbaus weiterhin in Betrieb. Auf die beliebte Beleuchtung in den Abendstunden der Vorweihnachtszeit muss man also auch in diesem Jahr nicht verzichten.

Die Gaststätte soll ebenfalls weiterhin in Betrieb bleiben, teilte seinerzeit das Bauamt mit. Das Besteigen des Klippenturms wird während der Bauarbeiten allerdings nicht möglich sein. Veranstaltungen beim Klippenturm sollten nicht von den Arbeiten betroffen sein, hieß es weiter.
Mit der Erkenntnis der Sanierungsdauer bis Frühjahr 2026 wurde „vorsorglich ein Verlängerungsantrag bei der Förderstelle gestellt, da die Umsetzung und Abrechnung bis Ende Januar 2026 nicht realistisch erscheint“, so die Ergänzung aus dem Bauamt. Der Antrag wurde genehmigt, die Abrechnung muss bis Ende Mai 2026 erfolgen.
(vu/Fotos: Jörg Riechert, Archiv vu)
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