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Göttinger Symphonie Orchester zu Gast im Brückentorsaal

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Es ist ein gutes Team: Der Kulturring präsentiert das Göttinger Symphonie Orchester im Brückentorsaal. Als Dirigent tonangebend wird in bester Tradition Wolfgang Westphal wieder den Taktstock schwingen. In Einstimmung auf das Symphoniekonzert begrüßte Westphal vor wenigen Tagen mehrere Hundertschaften an Schülern aus Rinteln und Bückeburg unter dem Motto „Klasse wir hören Klassik“, ebenfalls im Brückentorsaal.

Klassik, so befand Westphal bei einem Pressegespräch in den Räumen der Sparkasse Schaumburg, die das Konzert neben der Schaumburger Landschaft und der Firma Stüken als Sponsor unterstützt, habe bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland leider einen anderen Stellenwert als anderswo auf der Welt. Dass der Nachwuchs durchaus begeisterungsfähig ist, zeigte sich an den positiven Reaktionen auf die Vorführung vor Kinderpublikum. „Einer der Göttinger Musiker sagte mir nach dem Konzert, er habe noch nie ein so schönes Schulkonzert erlebt, wie in Rinteln“, gab Westphal das Lob weiter. Für die Schüler gab es Gutscheine zum ermäßigten Eintritt ins Symphoniekonzert um die Werbetrommel zusätzlich in Bewegung zu bringen.

Das Symphoniekonzert startet am 16. Oktober um 17:00 Uhr

Das Programm startet am Sonntag, dem 16. Oktober 2016 um 16:30 Uhr mit einer Einführung durch den Dirigenten Wolfgang Westphal, ehe um 17:00 Uhr „Die Moldau“ aus der Symphonischen Dichtung „Mein Vaterland“ von Bedrich Smetana erklingt. Danach folgen die Sätze „Allegro molto appassionato“, „Andante“ und „Allegro molto vivace“ aus dem Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64 von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Nach der Pause geht es weiter mit der Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Die Rheinische“ von Robert Schumann. Daraus werden „Lebhaft“, „Scherzo – sehr mäßig“, „Nicht schnell“, „Feierlich“ und „Lebhaft“ gespielt.

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Von links: Wolfgang Westphal (erster Vorsitzender des Kulturrings), Dirk Ackmann (Sparkasse Schaumburg), Juliane Weiss und Marion Droste (beide Kulturring).

Als Violinensolistin mit von der Partie ist die talentierte, 19-jährige Nachwuchsgeigerin Louise Wehr aus München. Ursprünglich war von langer Hand Natalie Kundirenko für den Part fest eingeplant, diese befindet sich aktuell jedoch in Mutterschutz. „Ich habe den Vizepräsident der Musikhochschule Hannover, Professor Krzysztof Wegrzyn, nachts um halb Zwölf per E-Mail angeschrieben und um Rat gefragt, da hat er kurzerhand Louise Wehr empfohlen“, erinnert sich Westphal. Bereits im Alter von drei Jahren erhielt Louise Wehr ihren ersten Geigenunterricht. Zahlreiche erste Preise und Auszeichnungen begleiten ihre Karriere, seit 2014 studiert sie an der Musikhochschule Hannover.

Karten für das Symphoniekonzert sind ab sofort beim Kulturring und der Sparkasse Schaumburg in der Klosterstraße erhältlich. Der Eintritt kostet 20 Euro, Schüler zahlen 10 Euro.

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