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Graft wird entschlammt

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In Rinteln laufen die Vorbereitungen zur geplanten Entschlammung der Graft. Dazu wurde zunächst der Wasserzufluss. Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofs ebnen dem noch verbliebenen Wasser den Weg in Richtung Weser, indem der Abfluss durch Freischaufeln von Hand hergestellt wird. Auf Anfrage von Rinteln-Aktuell.de teilt Uwe Quindt vom Bauamt mit, dass ungefähr gegen Mitte/Ende Februar mit den Arbeiten begonnen werden soll. Der genaue Termin hängt vom Wetter ab.

Schlamm, Morast, Laub und Totholz: Die Graft wird zunächst trockengelegt und dann gereinigt.

Eine Baumaschine, vermutlich eine Raupe oder ein Radlader, wird über eine Rampe aus Schotter in die Graft fahren und den dort über Jahrzehnte angefallenen Schlamm mitsamt Ästen und Laub zusammenschieben und in Richtung Zulauf, der sich auf Höhe der Straße „Auf der Kunterschaft“ befindet, befördern, wo er mittels Bagger herausgeholt und auf LKW verladen wird. Anschließend erfolgt der Abtransport aufs Gelände der Kläranlage, wo der Schlamm zunächst trocknen wird. Dann wird entschieden, ob er auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden darf, oder entsorgt werden muss. Die Arbeiten werden durch die Firma Mittelweser Tiefbau ausgeführt und sollen rund zwei Wochen dauern, so Quindt. Ob es in der Zeit zu Verkehrseinschränkungen im Bereich Kunterschaft/West-Contrescarpe kommen wird, steht derzeit noch nicht fest. Die Verkehrsplanung wird kurzfristig bekannt gegeben.

Die farblich markierten Bäume müssen gefällt werden, damit der Bagger am Zugang zum Blumenwall den Schlamm aus der Graft baggern kann.

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