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Großeinsatz für Feuerwehren: Bauernhof in Kohlenstädt wird Raub der Flammen

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(Rinteln) Am Donnerstag brannte ein Bauernhof in Kohlenstädt nahezu bis auf die Grundmauern aus. Gegen 22:30 Uhr rückten rund 140 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus Rinteln, der Werkfeuerwehr Lebenshilfe, Bückeburg und Hameln zu dem Großeinsatz aus.

Bei den hohen Außen- und Umgebungstemperaturen gestalteten sich die Löscharbeiten für die Feuerwehren als extrem schwierig und körperlich anstrengend, erklärte Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Friedel Garbe und ergänzte, zwei Feuerwehrleute seien bei den Löscharbeiten verletzt worden. Die Bewohner des Anwesens konnten gerettet werden.

Im Stall befanden sich Feuerwehrangaben zufolge 50 Rinder und 40 Schweine. Sie konnten, wie Polizeipressesprecher Axel Bergmann berichtet, „teilweise durch sehr persönlichen Einsatz von Feuerwehrleuten und Polizeibeamten“ fast alle gerettet werden, nach derzeitigem Kenntnisstand verendeten zwei Rinder. Das Feuer war vom Stall auch aufs Wohngebäude übergegriffen, der komplette Gebäudekomplex ist unbewohnbar.

Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle werden abwechselnd über das gesamte Wochenende durch verschiedene Feuerwehren durchgeführt, gab Garbe bekannt. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch nicht bekannt.
Wie Bergmann weiter berichtet, sind die Gebäude aufgrund akuter Einsturzgefahr derzeit nicht zu betreten, ein Teil der Gebäudewände muss
eingerissen werden, um weitere Nachlöscharbeiten durchführen zu können. Mit einem Multicopter, einem „drohnen“-ähnlichen Fluggerät, das durch einen professionellen Piloten gesteuert wird, fertigt die Polizei im Laufe des heutigen Tages exakte Luftaufnahmen von der Brandstelle an.

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