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Hoffnung für Direktoren-Villa: Kinderschutzbund-Haus kann nach Feuer wahrscheinlich gerettet werden

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(Rinteln) Für die ehemalige Direktoren-Villa in der Klosterstraße besteht nach dem Großbrand Hoffnung.

Wie bereits berichtet, war am Abend des 9. Mai in dem Gebäude ein Feuer ausgebrochen. Ein Mann befand sich zu dem Zeitpunkt im oberen Stockwerk und konnte durch einen Sprung auf ein Rettungskissen der Feuerwehr gerettet werden. Die Polizeiarbeit ist noch nicht abgeschlossen, doch wie die Gesetzeshüter auf Nachfrage mitteilten, werde gegen einen 23-jährigen Mann aus Bückeburg wegen schwerer Brandstiftung ermittelt.

Weitere Informationen waren derzeit nicht in Erfahrung zu bringen.

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Bilder vom 9. Mai diesen Jahres: Flammen fressen sich durchs Obergeschoss des Gebäudes.

Nach Brand in Kinderschutzbund-Gebäude: Polizei ermittelt gegen 23-jährigen Mann aus Bückeburg wegen schwerer Brandstiftung

Bürgermeisterin Andrea Lange gab jetzt bei einer Pressekonferenz bekannt, dass das Gebäude am Mittwoch vergangener Woche durch die Brandermittler freigegeben worden ist. In dem Haus befand sich der Sitz des Kinderschutzbundes Rinteln und dessen Hort-Einrichtung. Man habe das Gebäude betreten dürfen und sich einen Überblick verschafft. Vertreter des Kinderschutzbundes waren ebenfalls vor Ort und retteten, was noch zu retten war. Das Gelände ist derzeit noch abgesperrt. Sichtbar ist allerdings, dass die Löcher im Dach, die durch die Löscharbeiten entstanden sind, provisorisch verschlossen wurden um weitere Schäden durch eindringende Feuchtigkeit zu verhindern.

Und auch wenn es am Abend des Feuerwehr-Großeinsatzes nicht danach ausgesehen hat: Es gebe, so Lange, eine Einschätzung, das man das denkmalgeschützte Haus erhalten könne. Seinerzeit wurde vermutet, durch das Löschwasser könnten sich die Lehmdecken im Gebäude mit Wasser vollgesogen und haben – was Einsturzgefahr bedeuten würde.

Jetzt werde es wohl noch einige Wochen dauern, bis von Versicherung und Gutachter eine Antwort über die Kosten einer Schadensanierung bekanntgegeben werden. Ziel sei es, das Gebäude zu sanieren und den Kinderschutzbund wieder dort einziehen zu lassen.

Teile des Dachs wurden im Zuge der Löscharbeiten abgedeckt. Eine Plane schützt das Innere des Gebäudes nun vor weiteren Schäden.

Der Kinderschutzbund habe breite Unterstützung nach dem Brand erfahren, befand Lange. Viele, auch Dritte, hätten Unterstützung angeboten. Da es wahrscheinlich länger dauern wird, bis die Sanierung abgeschlossen ist, muss sich der Kinderschutzbund um geeignete Räume für diese längere Übergangsphase kümmern. Hier gebe es bereits Bewegung, das Ergebnis der Bemühung wird vermutlich in der kommenden Woche bekanntgegeben.

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(vu; Fotos: vu)

Mehr zum Thema:

Großeinsatz der Feuerwehr in Rinteln: Brand in Gebäude des Kinderschutzbundes ausgebrochen

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