(Hohenrode) Das war selbst für die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln eine winterliche Wanderung im Februar, die sie selten erlebt haben: Verschneit und zugefroren präsentierten sich die Wasserflächen des Naturschutzgebietes in Hohenrode den Naturschützern und Naturinteressierten in der Auenlandschaft.
Für den NABU als Veranstalter der Wanderung durch das Naturkleinod begrüßt Dr. Nick Büscher die Teilnehmer und führt die Naturinteressierten gemeinsam mit den NABU-Aktiven Gisbert Hauske und Kathy Büscher vor die Dieter-Eggersmann-Beobachtungshütte, wo er die Entstehung und das Gelände erläutert: „Entstanden ist das heutige Naturschutzgebiet durch Kiesabbau“, so Dr. Büscher und hält ein Foto aus vergangener Zeit hoch, das den Schwimmkettenbagger von Firma Ahe Schaumburger Weserkies in Hohenrode zeigt.
Dann geht es in das Innere der Beobachtungshütte, um zu schauen, was sich außen so tut. Doch still und starr ruht wortwörtlich der See, da die Wasserflächen mittlerweile zugefroren sind. Ein Trupp Gänse zeigt sich am Himmel. Die gefiederten Wintergäste haben derweil offene Wasserflächen wie an der Weser aufgesucht, so dass Schellenten, Zwergsäger und Gänsesäger auf sich warten lassen.
Dennoch sind die Menschen, die sich heute auf Wanderung begeben haben, ganz verzückt von der Stille in der verschneiten Winterlandschaft. Nun geht es entlang des großen Sees im westlichen Bereich der Auenlandschaft den Stichweg entlang bis zum Aussichtsturm. Hier bietet sich ein imposanter Blick auf die ganz in weiß getünchte Auenlandschaft, was in den Vorjahren aufgrund der milden Winter Seltenheitswert besitzt.
„Dass die Wasserflächen bis auf wenige Quadratmeter zufrieren, kommt hier eher selten vor“, wie Dr. Büscher erklärt, bevor man sich mit winterlichen Eindrücken wieder auf den Rückweg begibt.
(pr/Fotos: pr)



























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