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Industriehalle wird zu Konzertsaal: Symphonisches Orchester spielt in Stüken-Neubau

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Es wird das erste, letzte und einzige Konzert sein, dass der Kulturring Rinteln im neuen Logistikgebäude der Firma Stüken veranstaltet. Das Motto „Symphonie trifft Industrie“.

Die Rohbauarbeiten an der Prof.-Kohlrausch-Straße sind weitgehend abgeschlossen. Jetzt geht es an die „Feinheiten“.  Und am 10. März 2019, also einen Tag, bevor in der 140 Meter langen und 14 Meter breiten Halle der Einbau von Lager- und Logistikeinrichtungen startet, spielt das Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold dort ein Symphoniekonzert unter der Leitung von Wolfgang Westphal. Laut Westphal soll ein breites Publikum angesprochen werden: „Es gibt Stücke von zwei bedeutenden Komponisten der Romantik – Peter Tschaikowsky und Antonin Dvorák. Die wunderbare Musik nach dem Ballett „Der Nussknacker“ ist ohrwurmverdächtig, zumal der Krieg zwischen Nussknacker und Mäusekönig musikalisch dargestellt wird. Die 9. Symphonie von Antonin Dvorák hat den Beinamen ´Aus der neuen Welt´ und ist ein grandioses Werk über Freiheit, Frieden und Menschenfreundlichkeit.“ Bevor das Konzert anfängt, will Westphal den Text mit dem Publikum einsingen. Es war gar nicht so einfach, ein Orchester zu finden, das an diesem Termin auftreten konnte, so Westphal, viele sind schon lange im Voraus ausgebucht.

Die Bauarbeiten im neuen Logistikgebäude laufen auf Hochtouren. Am 10. März soll alles fürs Konzert fertig sein, bereits tags darauf installiert das Unternehmen die Lagereinrichtung. Von links: Dipl.-Ing. Nils Petersohn (Stüken-Geschäftsführer), Juliane Weiss (Kulturring-Geschäftsführerin), Dr.-Ing. Hubert Schmidt (Stüken-Geschäftsführer), Wolfgang Westphal (Kulturring-Vorsitzender)

Die Zusammenarbeit mit dem Kulturring ist für den Tiefziehspezialisten Stüken nicht neu. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Rinteln und Tochterwerken in den USA, China und Tschechien pflegt seit Jahren eine enge Beziehung mit dem Verein. Und in den 90er Jahren fand bereits einmal ein Konzert in einer Stüken-Neubauhalle statt.

Die Neubauhalle ist selbstverständlich nicht als Konzertsaal vorgesehen. Der Raum ist karg, spartanisch und nur über eine Treppe zugänglich – daher auch nicht barrierefrei. Doch gerade dies macht den exklusiven Reiz aus, in einem grauen Gebäude zu spielen, statt beispielsweise auf der grünen Wiese. Das Parken ist auf den Mitarbeiterparkplätzen rund ums Firmengelände möglich. Karten gibt es ab dem 6. Februar entweder per E-Mail an kuri-rinteln@t-online.de, der Geschäftsstelle des Kulturrings Rinteln e.V., Klosterstraße 20, Erdgeschoss Zimmer 01 in Rinteln oder bei der Schaumburger Zeitung zum Stückpreis von 25 Euro (keine reservierten Plätze, maximal 600 Karten). Konzertbeginn ist um 17 Uhr, der Einlass erfolgt ab 16:30 Uhr. Weitere Infos unter www.kulturring-rinteln.de.

Die fertige Halle als 3D-Grafik (Foto: STÜKEN)

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