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Integration durch Arbeit im Alltag

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Beim Bau- und Betriebshof der Stadt Rinteln sind seit Ende März zwei Geflüchtete im Rahmen der Flüchtlingsintegrationsmaßnahme „FIN“ beschäftigt. Die städtische Integrationsbeauftragte Juliane Rohlfing stellte die Maßnahme jetzt bei einem Pressegespräch vor. Das Projekt, gefördert aus Bundesmitteln, sieht vor, dass Geflüchtete über die Arbeit den Zugang zur deutschen Sprache finden. Dabei sollen sie Sozialkompetenz erlangen und erste Einblicke ins Berufsleben erhalten. Doch die bürokratischen Hürden bei der Umsetzung der Maßnahme sind hoch. Hilfe bekam Rohlfing von Petra Uhe, die als Integrationsmoderatorin des Landkreises Schaumburg Betrieben und Geflüchteten unter die Arme greift, administrativen Aufwand abnimmt und Kontakte zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vermittelt.

Von links: Petra Uhe, Juliane Rohlfing, Layee Keita, Andreas Fauth, Mamadou Diallo.

Bei der Integrationsmaßnahme geht es um die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, nicht um das Ersetzen bestehender Stellen, betont Rohlfing. Die beiden Mitarbeiter auf Zeit sind Mamadou Diallo und Layee Keita aus Guinea und Liberia. Sie sind unter anderem zur Pflege von Beeten und Rabatten, zum Leeren der Müllbehälter und für den Auf- und Abbau von Bühnen auf Veranstaltungen eingesetzt worden, erklärt Andreas Fauth vom Bauhof. Maximal 30 Stunden pro Woche dürfen sie innerhalb dieser Maßnahme arbeiten, Vormittags nehmen sie an Sprachförderkursen teil. Doch die Maßnahme ist auf maximal sechs Monate befristet, läuft also in Kürze aus. Die Integrationsbeauftrage Rohlfing würde das Projekt gern weiterführen, muss aber laut Vorgaben der Maßnahme neue Personen dafür einsetzen. Die Erfahrungen auf beiden Seiten sind positiv, wie alle bestätigen. Einzig an der Bezahlung hakt es: 80 Cent erhalten Diallo und Keita pro Stunde für die Arbeit innerhalb der Maßnahme. Den Job, sagen beide, finden sie interessant. Nach Abschluss der Integrationsmaßnahmen soll jetzt eine andere Beschäftigung für sie gefunden werden.

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Weitere Informationen für Firmen und Unternehmen, die an der Integrationsmaßnahme teilnehmen möchten, erteilt Juliane Rohlfing per E-Mail unter integration@rinteln.de oder telefonisch unter 05751/403-365.

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