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Jugendlicher bei Angriff am Mindener ZOB schwer verletzt

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(Minden) Am Freitagmorgen, 11.12.2020, kam es am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Minden zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf ein Jugendlicher zu Boden ging und mehrere Stichverletzungen erlitt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei seien ein 17-jähriger Iraker und ein 18-jähriger Deutsch-Türke am ZOB zu einer Aussprache verabredet gewesen.

Für den schwer verletzten Jugendlichen bestand laut Polizei zumindest vorübergehend Lebensgefahr. Auch der 18-jährige Haupttäter erlitt nicht unerhebliche Verletzungen und wurde wie sein Begleiter in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurden drei tatverdächtigen Personen identifiziert. Zwei von ihnen wurden zunächst vorläufig festgenommen.

Die durch das Polizeipräsidium Bielefeld eingerichtete Mordkommission „ZOB“ hat unter Leitung von KHK Kollien die noch andauernden Ermittlungen, die durch Mindener Kriminalbeamte unterstützt werden, aufgenommen.

Hinweisen zufolge, soll eine Zeugin den Verlauf der Tathandlung mit ihrem Handy gefilmt haben. Die Polizei Bielefeld bittet diese Frau und alle weiteren Zeugen, die Hinweise geben können, sich an das Kriminalkommissariat 11 unter 0521 / 545-0 zu melden.

Wie die Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der Polizei mitteilte, befindet sich der Schwerverletzte weiterhin im Krankenhaus. Der
Gesundheitszustand hat sich stabilisiert.

Der Haupttäter wurde heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 18-jährigen Deutsch-Türken wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erließ. (pr)

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