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Junge Naturschützer bauen gemeinsam Futterglocken für Wintervögel

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Wenn die Temperaturen sinken und sich der erste Frost ankündigt, ist es an der Zeit, eine altbewährte Tradition wieder aufleben zu lassen: die Winterfütterung unserer Singvögel.

„Die Tiere benötigen in diesen Jahreszeiten mehr Futter als sonst, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten“, erklärt Maren Matzeik, Leiterin der Naturschutzjugend „Minis“ den Kindern. Diese mischen Erdnüsse, Haferflocken, Kleie, Hirse, Hafer, und Sonnenblumenkerne in einer großen Schale. Für die Weichfutterfresser wie Rotkehlchen und Zaunkönig, Star und Baumläufer kommt noch eine besondere Leckerei dazu: getrocknete Mehlwürmer.

„Nicht alle Vögel sind Vegetarier“, erklärt Matzeik den staunenden Kindern, „für die sind die Mehlwürmer gedacht.“ Alles wird zusammen mit warmem und daher flüssigem Rindertalg gemischt und in Tontöpfe gefüllt. Die Kinder sind eifrig dabei, die Futterglocken zu füllen, aus denen unten ein Ast herausschaut, an denen sich die Vögel festhalten und das Winterfutter herauspicken können.

Auch Ausstechförmchen für Weihnachtsplätzen lassen sich, mit einer Schnur als Aufhängung versehen, so leicht zu „Meisenknödeln“ umfunktionieren. Zu Hause werden die jungen Naturschützer einen geeigneten Platz suchen, an dem die Futtergeräte aufgehängt und die Vögel beobachtet werden können. (pr/Fotos: NABU)


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