(Rinteln) Oskar Urban ist der jüngste Ehrenamtliche in der Stadt Rinteln, dem bislang die Ehrenamtskarte überreicht wurde.
Gestellt hatte er den Antrag auf Ausstellung einer solchen Karte selbst: „Im Informatikunterricht!“
Ehrenamtlich tätig ist Oskar in der DLRG Ortsgruppe Rinteln, wo er unter anderem Kindern die Angst vor dem Wasser bei der Wassergewöhnung nimmt, zum anderen auch bei den Schwimmkursen aktiv ist. Jetzt absolvierte er auch noch die „Juleica“ (Jugendleiter-Card) und das war für ihn der Grund, eine Ehrenamtskarte zu beantragen.
Das geht ganz einfach digital auf dem Freiwilligenserver des Landes Niedersachsen. Auf die Frage, ob er die Karte zugesandt haben wollte, oder offiziell übergeben von der Bürgermeisterin, musste er nicht lange überlegen: „Die Chance nutze ich doch!“

Mit der Ehrenamtskarte gibt es nun zahlreiche Vergünstigungen für den Inhaber: „In einigen Bürgerbüros kann ich jetzt kostenlos kopieren und auch in Jugendherbergen habe ich jetzt Vorteile“, freute sich Oskar über die Auszeichnung. Für Andrea Lange war es die erste Ehrenamtskarte, die sie an eine Person unter 18 Jahren aushändigen konnte.
Dabei ist die Beantragung einer solchen Karte kein Hexenwerk. Einfach auf www.freiwilligenserver.de gehen, Antrag stellen, schon geht der Prozess los. Voraussetzung ist allerdings, dass man tatsächlich ehrenamtlich unterwegs ist.

Überreicht wurde die Karte übrigens im altehrwürdigen Ratssaal des Rathauses in der Klosterstraße 19. Dort hängt auf der Stirnseite des langen Tisches ein Gemälde des um 1897 in Dresden als Portraitist tätigen Künstlers Franz Tanberg-Hansen.
Das Bild zeigt acht Herren an einem Tisch sitzend, das gemäß der unter dem Bild hängenden Erläuterung die Herren Poppelbaum, Roßrelken, Landrat Kröger, Oberförster Schulz, Mathei, Kreisthierarzt Schnepel, Rechtsanwalt Rümann und Otto Bösendahl zeigen soll.
(Text & Fotos: ot)



























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