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Kadosch und der Weltfrauentag

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Am Sonntag ist internationaler Frauentag – da muss ich einfach ´mal etwas zu sagen.

Als erstes natürlich ist da meine Mutter, unsere Mütter. Haben sie uns nicht unter großen Schmerzen geboren? Das ist noch immer ein Wunder. Sie wollen wir hochleben lassen, einmal außerhalb des Muttertags mit Blumen, Herzchen und den obligatorischen Pralinen.

Dann sind da die starken Frauen der vielen letzten Jahrhunderte, die Schaden an Leib und Seele riskierten, um lesen zu lernen, zu studieren, Schriftstellerin, Philosophinnen usw. sein zu wollen und sich von den Auflagen der männischen Welt zu befreien.

Obwohl ich ja der Meinung bin, dass wir Männer uns eigentlich endlich emanzipieren sollten, will ich auch den englischen Suffragetten und den ihnen folgenden Frauen der Emanzipationsbewegungen gedenken. Sie hatten es nicht immer leicht, übertreiben für mein Gefühl aber schon manchmal.

Viele starke Männer der Weltgeschichte sind ohne ihre starken Frauen undenkbar, wir haben auch diesen Frauen zu danken!

Wie wunderbar ist es, sich einer verständnisvollen Frau zu offenbaren, Trost und Zuspruch zu suchen und zu finden – von der Barfrau, der Schwester, der Ehefrau bis zur Großmutter des Nachbarn.

Wer pflegt die Gräber unserer Vorfahren? Wer hält unsere Familien zusammen, gibt gute Tipps, wie man was machen kann? Wer näht uns die Knöpfe an? Niemand bügelt ein Hemd so gut, wie meine Frau. Aber auch niemand durchlebt mit soviel Gefühl die Welt – wunderbare Weiblichkeit!

Wer schickt uns zum Friseur? Wer hält uns an, endlich einmal wieder die Schuhe zu putzen und wer sucht uns die farblich abgestimmten Krawatten aus?

Ja, es sind unsere Partnerinnen, die uns durch ihr oftmals stilles Wirken das Leben verschönern!

Und erst, wie wunderschön sind sie anzusehen, wie traumhaft sind ihre Küsse!
Wenn da nur nicht die zickigen Momente wären, in denen uns Männern die Haare zu Berge stehen, in denen wir sie heimlich verfluchen, zum Teufel wünschen. Und doch landen wir Männer immer wieder bei einer nächsten Frau. „Jetzt wird alle besser“… bis zum nächsten Mal.

Ach ja, wir wären ja längst überhaupt ausgestorben, wenn es die Frauen /Mütter nicht gäbe.

Also! Lasst sie uns pflegen und hegen, lasst sie um uns sein, lassen wir es zu, dass ihre Erziehungsanwandlungen an uns Männern eigentlich immer zu Verbesserungen führen.
Und … lasst sie uns lieben!
Apropos Liebe: Mittlerweile kenne ich mehrere Ehepaare, Frauenpaare. Sie haben alle eine Partnerin, die früher mit einem Mann verheiratet waren, ja sogar gemeinsame Kinder haben und nun mit einer Frau leben, sie lieben und sehr, sehr glücklich sind.

Es sind wundervolle Frauen und sie praktizieren eben eine ungewohnte, für mich aber normale Lebensform. Sind wir Männer denn wirklich so schlimm? Wissen wir denn gar nicht, was eine gute Beziehung ausmacht? Oder sind wir nur einfach egoistisch, wollen keine Kompromisse eingehen? Fühlen wir uns nicht akzeptiert oder akzeptieren wir nicht die speziellen Eigenschaften unserer Frauen? Mag ja vielleicht auch nur an den Genen liegen. Mein ältester Neffe ist schwul, hat im November geheiratet. Ich finde auch das gut.

Nur würde ich mir einen internationalen Männertag wünschen, an denen eine Frau über uns Männer etwas Nettes schreibt.

Herzlichst
Euer Kadosch

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