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Kinder erleben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst beim ersten „Blaulichttag“

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Was gehört alles zu einer Einsatzkleidung von Feuerwehrleuten? Wie sieht es im Inneren eines Rettungswagens aus?

Welchen Anblick haben verhaftete Personen, wenn sie in die Arrestzelle auf der Polizeiwache gebracht werden? Fragen, die beim „Blaulichttag“ im Rahmen der Ferienspaßaktion der Stadtjugendpflege, beantwortet werden konnten.

Unter Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wurde für rund 50 Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren ein Programm erarbeitet um einen besseren Einblick in die Institutionen zu ermöglichen, die im Fall des Einsatzes eng kooperieren müssen.

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(Foto: Feuerwehr Rinteln)

Begeistert besuchten die Kinder jede einzelne der auf dem Gelände der Feuerwehr Rinteln aufgebauten Stationen, mit viel Freude ging es mit der großen Drehleiter bis zu 30 Meter hoch über die Dächer der Stadt.

Die Möglichkeit, ein loderndes Feuer unter fachkundiger Anleitung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute zu löschen, wurde ebenfalls sehr gern wahrgenommen. Und als gezeigt wurde, wie feinfühlig man mit schwerem Rettungsgerät wie einer hydraulischen Zange beispielsweise Tennisbälle greifen kann, ohne sie zu zerquetschen, strahlten die Kinderaugen.

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(Foto: Feuerwehr Rinteln)
(Foto: Feuerwehr Rinteln)

Im Versammlungsraum im Feuerwehrhaus hatte die Polizei einen „Tatort“ eingerichtet. Spurensicherung, Fingerabdrücke und Faserspuren – all das gehört bei Tatortermittlern dazu. Und so ganz nebenbei merkten die Kinder, dass der Schutzanzug der Ermittler so gar nichts mit den Hochglanz-Fernsehserien a la „CSI“ gemeinsam hat. Statt in Designer-Jeans und mit wallendem Haar an einem Tatort aufzutauchen und den kompletten Fall inklusive DNA-Analyse in fernsehserienfreundlichen 45 Minuten zu lösen, sieht die Realität weitaus weniger schnell und hollywood-reif aus.

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Vorsicht Tatort: Bei der „Spurensicherung“ kommt es auf andere Dinge an, als man es aus diversen Fernsehserien kennt.

Nach einer wohlverdienten Mittagspause mit Stärkung vom Grill und Getränken, gesponsert von der Firma Wesergold, zeigte Harald Westermann von der Feuerwehr Rinteln bei einer eindrucksvollen Vorführung, wie gewaltig eine Fett-Explosion sein kann und welche Folgen ein platzendes Druckgefäß haben kann.

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Zum Abschluss des „Blaulichttages“ bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde mit gemeinsamen Bild auf der Drehleiter, sowie weiteres Infomaterial zu der Nachwuchsarbeit in der Ortsfeuerwehr Rinteln.

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