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Kinderschutzbund Rinteln: Elf neue Ehrenamtliche engagieren sich für Familien und Teenager

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Mit der feierlichen Übergabe der Teilnahmebescheinigungen endete am vergangenen Donnerstag die siebenteilige Schulungsreihe des Kinderschutzbundes Rinteln für Ehrenamtliche.

Sechs Frauen und fünf Männer aus Rinteln, Bad Eilsen und dem Auetal haben an dieser Qualifizierung teilgenommen. Felix Edling und Dogus Erceylan nutzten die Schulung als Fortbildung im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes, genauso wie der 18-jährige Auszubildende Massimo Carangelo, der selbst zur den ersten Teilnehmern der Teenagergruppe gehörte und später gerne anderen Teenagern als Coach helfen möchte. Die anderen Kursteilnehmer interessieren sich für ein ehrenamtliches Engagement als Familienpatin, als Teenager-Coach oder als Flüchtlingslotse.

„Bei der Schulungsreihe geht es uns nicht nur um das Weitergeben wichtiger Informationen“, erläutert Kursleiterin Susanne Meyer. „Wichtig ist uns auch, deutlich zu machen, mit welcher Haltung Ehrenamtliche Eltern, Kindern oder Teenagern begegnen sollen, für die sie sich engagieren möchten.“ Bei der Begleitung von Familien, von Geflüchteten und von Teenagern komme es häufig mehr auf Wertschätzung, auf Geduld und auf einfühlsames Zuhören an und weniger auf großartige Aktivitäten, so die Kinderschutzbund-Mitarbeiterin, die das Projekt „Coaches für Teenager“ koordiniert.

Als Vertreter der Bürgerstiftung Schaumburg richtete Peter Bekricht vor der Übergabe der Teilnahebescheinigungen ein Grußwort an die Ehrenamtlichen. Er hob die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für das Zusammenleben in einer Gesellschaft hervor und wies darauf hin, dass die Bürgerstiftung daher ehrenamtlich getragene Projekte wie die des Kinderschutzbundes gerne unterstütze.

Lydia Wallenstein, Meike Wollschläger und Jutta Wilkening vom Kinderschutzbund-Vorstand beglückwünschten die Teilnehmenden der Schulungsreihe zu ihrer Bereitschaft, sich für Kinder, Teenager und Erwachsene stark zu machen und wünschten ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement alles Gute.

Kursleiter Albrecht Schäffer zeigte sich erfreut darüber, dass die Teilnehmenden der Schulungsgruppe so schnell miteinander vertraut geworden seien und gut zusammengearbeitet hätten. Das sei nicht selbstverständlich bei einer Altersspanne von 18 bis 72 Jahren, so der Koordinator der Familienpaten und Flüchtlingslotsen. „Es hat das gemeinsame Lernen außerdem bereichert, dass Menschen aus fünf unterschiedlichen Kulturkreisen an der Schulung teilgenommen haben: aus Deutschland, aus der Türkei, aus Syrien, aus der Ukraine und aus Südkorea“, ergänzte Schäffer.

In Gesprächen zwischen den Ehrenamtlichen und den Projektkoordinatoren Susanne Meyer und Albrecht Schäffer wird sich in den kommenden Wochen zeigen, wer eine Familie mit kleinen Kindern entlasten, wer im Teenie-Projekt mitarbeiten und wer Geflüchtete beim Ankommen in Rinteln unterstützen möchte. „Der Bedarf ist da“, unterstrich Susanne Meyer. „Einige Teenager aus unserer Gruppe warten schon lange auf einen Coach, der oder die sie für eine längere Zeit begleitet“. Auch bei Familien und Flüchtlingen gebe es eine Warteliste“, so Meyer.

Seit 2008 bietet der Kinderschutzbund Rinteln Schulungen für Ehrenamtliche an, die sich für Kinder, Jugendliche und Eltern vor Ort einsetzen möchten. An den 14 Schulungsreihen haben seither insgesamt 140 Bürgerinnen und Bürger aus Rinteln und Umgebung teilgenommen. Aktuell engagieren sich insgesamt rund 80 Menschen wöchentlich oder monatlich im Vereinsvorstand, in der „Kleiderkiste“, bei den „Familienpaten“, den „Flüchtlingslotsen“ und den „Coaches für Teenager“. Weitere Ehrenamtliche beteiligen sich an den jährlichen Aktivitäten des Vereins wie dem „Sommenblumenfest“ oder der Kinderschutzbund-Bude auf dem Rintelner Adventsmarkt.

(Quelle: Kinderschutzbund Rinteln)

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