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Kirstan (WGS): Geschützte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder auf neuem Schulhof schaffen

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(Rinteln) Der Abbau von überdachten Fahrradständern am Gymnasium Ernestinum im Zuge des IGS-Neubaus ist in der Vergangenheit häufig diskutiert worden. Stein des Anstoßes war die vorgesehene Lösung mit Anlehnbügeln für Fahrräder, allerdings ohne Überdachung. Ein Antrag aus dem März 2020, gestellt von der Schülervertretung des Ernestinums, blieb erfolglos. Aufgrund wiederholter Bitten aus Reihen der Schüler und Eltern hat sich jetzt die Politik eingeschaltet.

Für die WGS-Fraktion im Stadtrat beantragt Dr. Ralf Kirstan jetzt, die Stadt Rinteln solle beim Landkreis Schaumburg die Errichtung einer nachträglichen Überdachung der Fahrradabstellmöglichkeit auf dem Schulhof des Gymnasiums erwirken. Notfalls soll diese aus städtischen Mitteln finanziert werden.

Wie Kirstan begründet, verfügte das Ernestinum seit seiner Einweihung im Jahre 1975 stets über eine überdachte Abstellmöglichkeit für Fahrräder. Diese sei von den Schülern immer intensiv genutzt worden. Viele Schüler kämen aus dem näheren Stadtgebiet und hätten nicht die Möglichkeit, den öffentlichen Bustransport in Anspruch zu nehmen.

Überdachte Fahrradständer (hier ein Archivfoto) gab es am Ernestinum schon seit 1975, sagt Dr. Ralf Kirstan. Da sie aufgrund des IGS-Neubaus entfernt werden mussten und künftig nur noch Anlehnbügel ohne Überdachung verbaut werden sollen, beantragt er für die WGS, die Stadt Rinteln solle beim Landkreis aktiv werden.

Viele Schüler aus dem Stadtgebiet und den umliegenden Ortschaften hätten kein Anrecht auf kostenlose Beförderung durch den Schulbus und würden daher – im Sinne des Umweltschutzgedankens – ihr eigenes Fahrrad nutzen. Daher sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, ihnen eine trockene und sichere Abstellmöglichkeit zu nutzen, so Kirstan: „Ein Standard, wie er auch an anderen Schulen der Region selbstverständlich ist“.

„Die Häufigkeit, mit der gerade aus den Reihen von Schülerschaft und Elternschaft diese Bitte wiederholt vorgetragen wurde, zeigt deutlich, dass sie allen Beteiligten eine Herzensangelegenheit ist“, schlussfolgert Kirstan und ergänzt: „Wenn der Landkreis nicht bereit ist, den seit Jahrzehnten dargebotenen Standard in dieser Frage aufrechtzuerhalten, sollte es uns Ratsvertretern ein besonderes Anliegen sein, sich dieser Bitte der Töchter und Söhne unserer Stadt wohlwollend anzunehmen.“

Diese bauliche Maßnahme käme den Schülern beider Schulen – also dem Ernestinum und der IGS zugute, so Kirstan abschließend.

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