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Klabauternest-Neubau: Kita-Kinder verewigen sich bei Grundsteinlegung

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(Rinteln) Keine zwei Wochen ist es her, da floss noch zähflüssiger Beton über etliche Tonnen verflochtenen Baustahl an der Baustelle in der Karlstraße. Jetzt stehen schon die ersten Wände des Kita-Neubaus und vermitteln einen Eindruck von der Größe. Heute fand die symbolische Grundsteinlegung statt. Fünf Kinder (passend mit Bauhelmen ausgestattet) versenkten einen Kupferzylinder mit einem Exemplar der Tageszeitung und einem selbstgemalten Bild in einem Mauerstein.

Erst ein Erinnerungsfoto (Vordere Reihe, von links): Mia, Erina, Emilia, Medina, Luiz mit der Zeitkapsel aus Kupfer. Ganz links: GVS-Geschäftsführer Jürgen Peterson; Mitte: Kita-Leiterin Michaela Rothert; Rechts: Bürgermeister Thomas Priemer.

Bevor der Nachwuchs zur Tat schreiten konnte, umriss Bürgermeister Thomas Priemer in einer kleinen Ansprache den Werdegang der Kita Klabauternest, die im Jahr 1992 als Hortgruppe anfing und acht Jahre später mit der ersten Kindergartengruppe, damals noch mit vierstündiger Betreuungszeit, Fortschritte machte. Dank Ganztagsangebot ist das inzwischen kein Thema mehr. Wohl aber der gestiegene Platzbedarf, der angesichts steigender Grundschülerzahlen dazu führte, dass die räumlichen Kapazitäten im Schulgebäude an der Breiten Straße erschöpft waren.

Besonders im Fokus des neuen Kindergartens stehen Inklusion, Integration und die Individualität der Kinder, so Priemer. Er bekräftigte, nach Umzug an den neuen Standort zwischen Bahnhofsweg und Karlstraße werde die Grundschule die Möglichkeit bekommen, die frei gewordenen Flächen für schulische Zwecke zu nutzen.

Noch kurz fürs Foto festhalten, dann darf die Kupferkapsel in der Grundsteinmauer versenkt werden.

Das neue „Klabauternest“ soll zum Kindergartenjahr 2021 fertiggestellt sein. Stadtwerke- und GVS-Geschäftsführer Jürgen Peterson erklärte, am neuen Standort auf rund 1.400 Quadratmetern Bruttogrundfläche entstehe ein Gebäude mit fünf Gruppenräumen (drei für Kindergartenkinder, zwei für die Krippe). Daran schließen sich Ruhe- und Mehrzweckräume an. Personalräume, Sanitärbereiche, Sanitätsräume und eine Mensa gehören ebenfalls dazu.

Ebenso kommt umweltfreundliche Wärmetechnik zum Einsatz. Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit sechs Erdbohrungen (jeweils rund 150 Meter tief) sorgt für Wärme im Winter und Kühlung im Sommer. Der Zugang für Kinder und Eltern wird mittels Rampe von der Bahnhofsallee erfolgen, war ebenfalls zu erfahren. Die Rohbauarbeiten übernimmt das Unternehmen Rosemeier aus Kleinenbremen. Wolter Holzbau aus Hessisch Oldendorf ist für die Zimmereiarbeiten zuständig, S&H Bedachungen aus Rinteln fürs Dach und Tischlerei Albrecht (ebenfalls Rinteln) liefert Türen und Fenster. Inklusive Grundstück wird der Kita-Neubau rund sechs Millionen Euro kosten.

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