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Klasse Klassik: Göttinger Symphonie Orchester spielt im Brückentorsaal

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Volles Haus im Brückentorsaal: Wenn der Kulturring Rinteln zum traditionellen Neujahrskonzert einlädt, lässt sich niemand zweimal bitten. Das Göttinger Symphonie Orchester lief im bereits frühzeitig ausverkauften Saal unter der Leitung von Wolfgang Westphal zu Höchstform auf. Das erste Stück verlangte Dirigenten und Musikern alles ab: Nach einer halben Stunde genussvoller Berieselung durch Ludwig van Beethovens „Symphonie Nr. 8“ brauchten alle eine Pause zum Luftholen.

Zuvor schwang Westphal den Taktstock mit derartiger Vehemenz und vollem Körpereinsatz, verschmolz regelrecht mit den Passagen des Stücks, dass es an Dramatik kaum zu übertreffen war. In den vier Sätzen trieb van Beethoven, so bereitete Westphal das Publikum vor, seine „Scherze“ mit der Musik. Mal schnell, mal langsam, mal eine Kombination aus beidem. „Atemlos“ ging es also auch damals schon zu.

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Wolfgang Westphal leitete das Göttinger Symphonie Orchester souverän.

Nach der Pause ging es mit sechs Stücken weiter. Allesamt flankiert von einem lockeren Spruch und Zitaten des Konzertmeisters. So bekam auch die Politik einleitend zur „Harlekin-Polka“ von Josef Strauß ihr Fett weg. Vom Wort „Harlekin“ baute Westphal eine erklärende Brücke zum „kleinen Teufel“. Passend dazu erzählte er den Witz eines bekannten Politikers, der sich eines Tages vor dem Himmelstor wiederfand. Mit der Wahl, ob er in den Himmel oder die Hölle kommen möchte, konfrontiert, entgegnete dieser – man könne sich ja beides einmal ansehen. Angesichts der gelangweilten Engel und dem feiernden Partyvolk in der Hölle fiel die Wahl nicht schwer und der Volksvertreter entschied sich für die vermeintlich attraktivere Hölle. Dort passte die Realität nun aber plötzlich mit all dem Feuer und den Qualen so gar nicht mehr zum ersten, positiven Eindruck. Worauf ihm klar wurde, der erste (positive) Eindruck war vor der Wahl – und die Realität nach der Wahl eine andere.

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Die Musiker spielten zwei Zugaben im ausverkauften Brückentorsaal.

Und so verging die Zeit auch nach der Pause wie im Flug. Westphal und die Musiker arbeiteten sich vom „Barbier von Sevilla“ über den Walzer, der bei keiner Veranstaltung fehlen darf, bis hin zur kurzen und knackigen „Scherz-Polka“ von Johann Strauß. Auf den fordernden Applaus folgte der Walzer „An der schönen blauen Donau“ als Zugabe Nummer Eins. Da das Publikum nicht genug bekommen konnte, folgte die zweite Zugabe – der Radetzky Marsch. Aus dem Zuschauern wurden im Nu aktive Musiker. Westphal dirigierte neben dem Orchester auch das Klatschen aus den Publikumsreihen nach Bedarf hinzu. So endete nach knapp zweistündigem Programm das diesjährige Neujahrskonzert und macht schon am Jahresanfang Lust auf die (hoffentlich fest eingeplante) Neuauflage 2017.

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