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Klinikum Schaumburg zu Lehrkrankenhaus der Wilhelms-Universität Münster ernannt

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Das Klinikum Schaumburg wurde zum Lehrkrankenhaus der Universität zu Münster ernannt und bildet ab 2019 Medizinstudenten aus.

„Wir sind stolz, dass wir es geschafft haben, die Wilhelms-Universität in Münster davon zu überzeugen, unser Klinikum Schaumburg als Akademisches Lehrkrankenhaus anzuerkennen,“ freut sich Geschäftsführerin Diana Fortmann. „Diese Anerkennung ist eine große Auszeichnung und unterstreicht die hohe Qualität der medizinischen Versorgung an unserem Klinikum der Schwerpunktversorgung.“

Monatelang dauerte das Auswahlverfahren, das nun dem das Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg den Titel „Akademisches Lehrkrankenhaus“ gebracht hat. Chefarzt und PJ-Beauftragter Dr. Stephan Held erklärt: „Dieser Titel bedeutet, dass Medizinstudenten im letzten Jahr des praktischen Teils ihres insgesamt sechsjährigen Studiums, dem sogenannten Praktischen Jahr (PJ), in Obernkirchen absolvieren können.“
Das Praktische Jahr gliedert sich in drei Ausbildungsabschnitte, sogenannte Tertiale, zu je vier Monaten. Sie müssen in den Bereichen Innere Medizin und Chirurgie abgeleistet werden. In der Wahl der dritten Fachrichtung ist der Student frei, das heißt er kann sie nach seinen Neigungen oder Interessen auswählen.

Das Klinikum hat am 9. November bereits am „PJ-Day“ der Wilhelms-Universität in Münster teilgenommen. Von links: Chefarzt Dr. Bauermeister, Chefarzt Dr. Finsterwalder, Chefarzt Dr. Held, Ärztlicher Leiter zentrale Notaufnahme Holger Finkemeier (Foto: privat)

Die Vereinbarung zwischen der Wilhelms-Universität in Münster und dem Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg sieht vor, dass künftig bis zu sechs Studenten ihr praktisches Jahr in Obernkirchen ableisten können. Dabei steht das Krankenhaus auch Studierenden anderer Universitäten oder aus dem Ausland offen.

Ab 2019 werden die Studierenden ihr PJ am Klinikum Schaumburg ableisten; auch Studierende anderer Universitäten und auch aus dem Ausland steht das Klinikum ab diesem Zeitpunkt offen. Dr. Stephan Held: „Wir haben der Wilhelms-Universität Münster offensichtlich ein überzeugendes Ausbildungskonzept vorgelegt. Uns ist es wichtig, unser Wissen an junge Studierende weitergeben zu können, damit wir auch in der Zukunft eine gute medizinische Versorgung vorhalten können. Letztendlich kann ganz Schaumburg „gewinnen“, wenn junge Ärzte am Ende ihres Studium nach Obernkirchenkommen: Vielleicht werden sie hier heimisch – im Klinikum oder in einer eigenen niedergelassenen Praxis?“ Geschäftsführerin Diana Fortmann fügt hinzu: „In Zeiten des Ärztemangels ist die Ernennung unseres Klinikums zum Akademischen Lehrkrankenhaus ein gutes und wichtiges Signal für die Gesundheitsversorgung des gesamten Landkreises.“ (pr)


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