(Möllenbeck) Mit einer feierlichen Vernissage unter Beteiligung von Rintelns Bürgermeisterin Andrea Lange wurde im Kloster Möllenbeck die diesjährige Kunstausstellung „Resonanz“ eröffnet.
Die Schau zeigt bis zum 6. September beeindruckende Malereien, raumgreifende Installationen sowie präzise Plastiken und Skulpturen von neun Kunstschaffenden. Begleitet von historischen und gesellschaftskritischen Bezügen bietet die Ausstellung den Besuchern einen inspirierenden Raum für eigene Entdeckungen und neue Blickwinkel.
Die Ausstellung „Resonanz“ im Kloster Möllenbeck wurde mit einer feierlichen Vernissage eröffnet, bei der Dr. Andreas Hoppe zahlreiche Gäste, darunter Rintelns Bürgermeisterin Andrea Lange, begrüßte. Lange betonte in ihrer Ansprache die inspirierende Wirkung von Kunst und verwies auf eine Studie, die zeigt, wie Kunst zu offenem Denken und mehr Hilfsbereitschaft anregt, was sie zuvor selbst auch bei Werken von Max Pechstein in Lübeck empfunden habe.
Die diesjährige Schau begeistert durch ihre beeindruckende künstlerische Vielfalt und spannt einen Bogen von ausdrucksstarken Malereien und raumgreifenden Installationen bis hin zu haptisch präzisen Plastiken und Skulpturen, welche den historischen Charme des Klosters neu interpretieren.
In seiner Einführung schlug Dr. Hoppe den Bogen von Joseph Beuys’ Performance aus dem Jahr 1965 zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und erklärte den Titel „Resonanz“ als einen Widerhall, mit dem die Kunstschaffenden ihre Reaktionen auf den Zustand der Gesellschaft, Politik und die eigene Befindlichkeit als Diskussionsgrundlage anbieten.
Unter Bezugnahme auf Elias Canetti und Max Frisch hob er zudem die Bedeutung des Individualismus und die Rolle von Künstlern als sensible Seismografen hervor. Neben den historischen Bezügen standen die beteiligten Künstlerinnen und Künstler – Hedwig Oeldig, Bettina Bradt, Andrea Büssing, Monika Dittrich, Gisela Gührs, Esther Hansen, Gesine Imhof, Rita Montalbetti-Kunze sowie der Künstler mit dem Synonym W.J. – im Fokus, deren Werke die Besucherinnen und Besucher ganz ohne vorgefertigte Deutungen entdecken konnten.
Die Ausstellung ist noch bis zum 6. September jeweils samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr im Kloster Möllenbeck zu sehen.
(Text & Fotos: ot)




































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