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Krankenhagen: SPD beantragt Multifunktions-Fläche für Wendehammer, WLAN und barrierefreien Zugang zum Schulgelände

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(Krankenhagen) Die SPD-Fraktion im Ortsrat Krankenhagen-Volksen hat einen Antrag zur nächsten Ortsratssitzung gestellt, in dem eine Erweiterung des Wendehammers am neuen Bürgerhaus thematisiert wird. Dieser solle auf eine Größe von rund 20 mal 40 Metern erweitert und „solide“ befestigt werden.

Seitens der Sozialdemokraten möchte man damit erreichen, dass der Platz auch für Außenveranstaltungen wie Weihnachtsmärkte oder Zeltfeste genutzt werden könne. Gewissermaßen ein multifunktionaler Wendehammer statt nur einer Möglichkeit, um den beschleunigten Richtungswechsel von Fahrzeugen durchzuführen.

Sascha Vogt sitzt für die SPD im Ortsrat Krankenhagen-Volksen. Die Fraktion hat einen Antrag gestellt, der sich mit einer Vergrößerung des Wendehammers, einer Verbindung zum Schulgelände und kostenfreiem WLAN auf dem Gelände gestellt.

Auch die Elterntaxis sind ein Thema innerhalb der Fraktion. Um den Verkehr vor der Grundschule zu entzerren und die Situation sicherer zu gestalten, wird angeregt, am Wendehammer eine barrierefreie Verbindung – möglich wäre eine Art „Rampe“ – zu errichten, damit Kinder von dort aus sicher das Schulgelände erreichen können. Dazu wäre ein Abriss des übrig gebliebenen Mauerabschnitts nötig, der das Gelände zwischen Schule und Bürgerhaus trennt.

Wie Ortsratsmitglied Sascha Vogt bei einem Termin an der Grundschule schildert, habe man sich innerhalb der Fraktion und der Dorfgemeinschaft viele Gedanken gemacht und auch mit örtlichen Vereinen Ideen zur Verbesserung zusammengetragen. Derer gibt es viele: Ein integrativer Treffpunkt mit der Möglichkeit, eine Grillhütte, Rasen auf dem Gelände des künftigen Bürgergartens säen um eine Verbuschung zu verhindern, eine Kooperation mit „JugendKomm“, die Schaffung von Freizeitmöglichkeiten wie Fußballgolf oder Wikinger-Schach und sogar das Einbeziehen der Draisinenstrecke, die parallel zum neuen Gebäude- und Geländekomplex verläuft, werden vorgeschlagen.

Blick vom Schulgelände auf das Gelände, wo künftig der Bürgergarten mit Wendehammer entstehen soll. Links im Bild: Der Gebäudeteil des Bürgerhauses mit Arztpraxis. Rechts: Die Mauer als trennendes Element zwischen Schule und Bürgergarten soll – zumindest teilweise – weichen. So soll der Anschluss an den Wendehammer gelingen.

Im künftigen Bürgergarten könne dann, so Vogt, eine ökologisch-sinnvolle Bepflanzung mit Sitzmöglichkeiten zum Verweilen, Klönen und beispielsweise eine zusätzliche Boulebahn entstehen. Vogt hält auch einen sogenannten „Calisthenics“-Park für möglich. Hierbei handelt es sich um eine Anlage mit Stangen und Recks, an der unter Zuhilfenahme des eigenen Körpergewichts Fitnessübungen durchgeführt werden können.

Und – wie es sich für einen möglichen Treffpunkt von Jugendlichen gehört – natürlich darf kostenloses WLAN auf der Liste der Vorschläge nicht fehlen. (vu)

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