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Kranzniederlegung am Seetorfriedhof: Rinteln gedenkt Carl Wilhelm Wippermann

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Wie jedes Jahr erfolgte auch am 23. März diesen Jahres eine Kranzniederlegung zu Ehren des 1857 verstorbenen Carl Wilhelm Wippermann am Seetorfriedhof.

Anlässlich des 160. Todestags nahmen Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer, Ehrenbürgermeister Karl-Heinz Buchholz, Silvia Wächter (Sachbearbeiterin Friedhofswesen) und Museumsleiter Dr. Stefan Meyer teil.

Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer (links) und Ehrenbürgermeister Karl-Heinz Buchholz bei der Kranzniederlegung am Seetorfriedhof (Foto: privat)

Carl Wilhelm Wippermann wurde am 1. Dezember 1800 als Sohn eines Juraprofessors an der Academia Ernestina in Rinteln geboren. 1817 besuchte er das neu gegründete Gymnasium Ernestinum in Rinteln und kam bereits hier im Rahmen der jungen, damals hoch politischen Turnbewegung mit den sein späteres Leben prägenden, liberalen Gedanken in Kontakt. Wippermann studierte Jura in Marburg, arbeitet als Referendar und Anwalt am Rintelner Obergericht. 1826 wurde er Stadtsekretär der Weserstadt und 1831 Bürgermeister. Er machte sich durch seine liberale Haltung gegen die hessische Regierung verdient. An das von ihm 1846 erbaute Haus in der Klosterstraße 27 soll in diesem Jahr eine Gedenktafel zu seinen Ehren angebracht werden.

2012 hat der Rat der Stadt Rinteln veranlasst, den lange Zeit in Vergessenheit geratenen Grabstein am Friedhofsrand wieder hervorzuheben. Heute befindet er sich gut sichtbar an einer zentralen Stelle des Seetorfriedhofs. Alljährlich wird zum Todestag Wippermanns ein Kranz als Gedenken für die Verdienste des frühen Demokraten niedergelegt.

(Foto: privat)

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