(Rinteln) Nach einem hartnäckigen Winter deutet sich nun der Vorfrühling an.
Sobald die Temperaturen nachts im einstelligen und tagsüber im zweistelligen Bereich bleiben, erwachen die Amphibien aus ihrer Winterstarre. Um Erdkröten, Molche und andere Arten sicher über die Straßen zu ihren Laichplätzen zu geleiten, bereitet der NABU Rinteln nun die jährlichen Schutzmaßnahmen vor.
Gemeinsamer Aufbau am 28. Februar
Der Startschuss für die diesjährige Schutzsaison fällt am Samstag, den 28. Februar 2026. Um 9:00 Uhr treffen sich die Naturfreunde in Möllenbeck am Kieswerk Pampel, um die Schutzzäune zu errichten.
Jede helfende Hand ist willkommen – auch wer nur ein oder zwei Stunden Zeit erübrigen kann, leistet einen wertvollen Beitrag. Mitzubringen sind nach Möglichkeit Arbeitshandschuhe und ein Spaten. Für die Verpflegung der Helfer ist gesorgt: In den Pausen stehen zur Stärkung Brötchen bereit

Freiwillige für morgendliche Kontrollgänge gesucht
Mit dem Aufbau der Zäune ist die Arbeit jedoch nicht getan. Während der gesamten Wanderungszeit müssen die Zäune und die dort eingegrabenen Eimer regelmäßig kontrolliert werden. Hierfür sucht der NABU engagierte „Amphibienfreunde“, die bereit sind, morgens die Tiere abzusammeln und sicher über die Fahrbahn zu tragen.
Einsatzorte gibt es an insgesamt drei Schwerpunkten im Stadtgebiet: Möllenbeck, Rinteln und Steinbergen.
Einweisung und Unterstützung für Einsteiger
Interessierte müssen keine Experten sein. Die Koordinatorin für den Amphibienschutz, Kathy Büscher, stattet alle Helfer mit praktischen Bestimmungshilfen und Erfassungsbögen aus, auf denen der „Sammelerfolg“ dokumentiert wird.
Wer unterstützen möchte – sei es beim Aufbau oder bei den späteren Kontrollgängen – wird gebeten, sich vorab per E-Mail bei Kathy Büscher (kathybuescher@web.de) zu melden.




























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