(Rinteln) Wie kann die Stadt Rinteln die Müllansammlungen an den Altkleidercontainern künftig besser in den Griff bekommen?
Diese Frage stellt sich seit Längerem und die CDU im Rat der Stadt stellte daher den Antrag, den Vertrag mit den Aufstellern der Altkleidercontainer nicht erneut zu verlängern und stattdessen einen zentralen Aufstellort bei der AWS zu installieren, der dann ausgeleuchtet und gegebenenfalls videoüberwacht werde.
Matthias Wehrung von der CDU hatte zahlreiche Beispiele für die Vermüllung der derzeitigen Standorte. An der Dauestraße, im Exterfeld, am Combi-Markt und weiteren Stellen stehe der Müll neben den Behältnissen. Einer Verlängerung des am 31. März 2026 auslaufenden Vertrages sollte sie Stadt nicht zustimmen. Hannover mache es vor: „520 Altkleidercontainer werden dort abgebaut!“ Auch in Bückeburg wolle man keinen Betreiber mehr mit dem Sammeln beauftragen. An den 17 Standorten in Rinteln müsse der Bauhof ständig Müll entsorgen und sollte man diese Standorte mit Licht und Überwachungstechnik ausstatten, dann würde das teuer.

Noch weitergehend stellte Anthony Lee die Frage, ob das Sammeln von Altkleidern überhaupt sinnvoll sei: „Ein gut gemeinter Ansatz, doch in Schwarzafrika sammelt sich unser Kleidungsmüll und bedroht dort die Wirtschaft!“ Bürgermeisterin Andrea Lange versprach, dass sie sich in der 42. Kalenderwoche mit der AWS zusammensetzen werde und nach einer Lösung suche.
Schon jetzt stehe fest: „Es spricht wenig für eine Neuvergabe eines Vertrages an die bisherigen Partner!“ Im Bauausschuss wird man sich mit dieser Frage am 9. Oktober noch einmal befassen.
(ot)

























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