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Kulturaustausch zum Anfassen gemeinsam erleben: Ehrenamtliche und Geflüchtete aus Rinteln besuchen das Freilichtmuseum Detmold

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Am Ende des Tages waren sich alle einig: „Es war ein wunderschöner Tag“. Etwa 55 Geflüchtete und Ehrenamtliche aus Rinteln fuhren am Mittwoch, dem 11. Oktober 2017, nach Detmold und besichtigten dort das LWL Freilichtmuseum. Organisiert und begleitet hatten den Ausflug auf Initiative der Ehrenamtlichen, die Integrationsbeauftragte der Stadt Rinteln, Juliane Rohlfing und die Ehrenamtskoordinatorin Diana Ludwig. Finanziert wurde der Ausflug durch die Landesförderung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe, die Ehrenamtsaktivitäten mit Geflüchteten finanziell unterstützt.

Ziel der Organisatoren war es, den Ehrenamtlichen etwas für ihre geleistete Arbeit zurück zu geben und die Geflüchteten aus ihrem Alltag heraus zu holen. Neben Behördengängen, Sprachkursbesuchen und alles weitere, was sonst im Alltag zu tun ist, sollten alle gemeinsam einen schönen Tag verbringen, etwas Neues erleben, ihre Sorgen vergessen und einfach Spaß haben.

(Foto: privat)

Im Freilichtmuseum zeigten sich alle Teilnehmer von den unterschiedlichen Gebäuden aus den verschiedenen Jahrzehnten beeindruckt. In Gesprächen während der einzelnen Stationen wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen Heimat entdeckt und ausgetauscht. Die Museumsführerinnen achteten darauf, bei ihrer Führung in leichter Sprache und nicht zu detailliert von den einzelnen Stationen des Museums zu berichten. Dies stellte das Verständnis bei den Geflüchteten, trotz zumal noch geringen Sprachkenntnissen, sicher. Insbesondere die zwei Führungen, die sich im Zuge des Themenjahrs „Ene mene muh..“ mit den Kindern in den 1920er Jahren beschäftigten, fand bei den zahlreichen Kindern, die mitfuhren, große Begeisterung. Die Möglichkeit mit den üblichen Spielzeugen aus dieser Zeit spielen zu können, begeisterte und fand neben anderen Geschichten z.B. zur Schulzeit in diesen Jahren, großen Anklang bei den Kindern.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen hatten die Geflüchteten noch freie Zeit, um sich die eine oder andere Attraktion allein anzuschauen. Am Ende des Ausflugs war es für alle Beteiligten eine sehr gelungene Fahrt, die nach einer Wiederholung ruft.

(Quelle: Stadt Rinteln)

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