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Kulturring Rinteln präsentiert “Neddersassen Törn“

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Der Kulturring Rinteln präsentiert seine erste Veranstaltung im Jahr 2018, los geht es am 14. Januar 2018 um 17:00 Uhr im Prinzenhof der Sparkasse Schaumburg. Einlass ist ab 16:00 Uhr. Infos zum Kartenverkauf unter www.kulturring-rinteln.de.

Ilka Brüggemann und Lars-Luis Linek gehen auf Tour. Im Gepäck steckt ihr erstes gemeinsames Album “Neddersassen Törn“, eine Rundreise mit Kind und Kegel, Buscherump und Snutenhobel und natürlich eigenen Liedern und Geschichten. Und dass sie sich nicht nur persönlich schätzen, sondern auch auf plattdeutsch das Wasser reichen können, macht den Reisetöörn perfekt.

„In „Neddersassen Töörn“ mit Lars un Ilka warrt twee Passionen – plattdüütsche Spraak un de Bluesmusik – fein tohoop mengeleert, wo de Lüüd sik orrnlich amüseern, mitmoken un mitsingen köönt“, teilen die Veranstalter dazu passend auf plattdeutsch mit.

Ob Germanenwettstreit, Märchenstraße, Löffeltrunk, Kramermarkt oder Snutenhobel- Rattenfänger, Sagenhaftes oder Wahrhaftiges, „Neddersassen Töörn“ ist eine plattdeutsche Liebeserklärung der beiden an das Land Niedersachsen, seine Geschichte, seine Sprache, seine Menschen, seine Kultur und seine Gepflogenheiten – gewürzt mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Wortwitz.

(Foto: Pressebild Veranstalter)

Lars-Luis Lineks letzte plattdeutsche Solo-Alben, wie „Snutenhobels Sommertiet“ oder „Frohe Wiehnacht! Blues op Platt“ ließen nicht nur Radiohörer oder Konzertbesucher aufhorchen, sondern haben sein Markenzeichen „Blues op Platt“ fest etabliert. Durch seinen charakteristischen Mundharmonika-Sound ist Lars-Luis Linek ein vielgefragter Mann. Er hat mittlerweile bei über 2.500 Musikproduktionen mitgewirkt. Jedes Kind kennt seine Mundharmonika-Klänge, aus der Sesamstraße und den Erwachsenen ist er vom Großstadtrevier, den Plattschnackern von der NDR-Plappermöhl, und den Matrosen von „Gruß an Bord“ oder dem NDR-Hafenkonzert vertraut.

Als rasende Reporterin entdeckte Ilka Brüggemann ihr Herz für das Alltagsgeschehen, für Menschen und deren Marotten. Und für Plattdeutsch im Radio. Seit einigen Jahren ist sie stets mit einem Notizbuch unterwegs, sammelt manchmal kuriose Alltagsbeobachtungen, nimmt daraus ihre Ideen für die NDR-Rubrik „Hör mal`n beten to“, für ihre plattdeutschen Geschichten („De Alldag kann mi mal“, Quickborn-Verlag Hamburg) und Lesungen. Da freut sie sich „ein Loch in den Bauch, wenn es den Leuten Spaß macht“ und findet, man sollte allen Widrigkeiten des Alltags „zäh, aber mit Humor“ begegnen. (pr)


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