(Möllenbeck) Im Empfangssaal des Klosters Möllenbeck stellen die Schaumburger Künstlerinnen Eleonore Budde und Regine Madje aus.
Ihre Malerei stellt die Suche nach Schönheit in der Welt und einem guten Lebensgefühl in den Mittelpunkt.
Für Eleonore Budde ist „Malen wie eine Insel in unserer oft chaotischen Welt.“ Ihre Bilder zeigen ein breites Spektrum: Von der Ästhetik des Schönen bis hin zu Situationen, in denen man eine zweite Botschaft entdecken kann. Regine Mädje malt „Krafttiere“ auf pflanzlich gegerbten Leder. Ihre Bilder erinnern an die Traumfänger amerikanischer Urvölker. Dabei erfolgt die Darstellung der Tiermotive allerdings im naturalistischen Stil.
Die Ausstellung ist zu sehen vom 5. Juli – 13. Juli 2025, jeweils an Samstagen und Sonntagen von 11 – 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Regine Mädje präsentiert ihre Bilder nur am ersten Wochenende, dem 5. – 6. Juli 2025.
6. Juli um 17.00 Uhr – Gitarrenkonzert Hutschreuther
Die Kasseler Gitarristin Anika Hutschreuther studierte an den Musikhochschulen Stuttgart, Kassel (Musikakademie) und Hamburg, wo sie 2010 ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Sie gewann mehrere Preise und Auszeichnungen.
Anika Hutschreuther spielt Klassische Gitarre und Barockgitarre auf höchstem Niveau und konzertiert solistisch und kammermusikalisch im In- und Ausland. In ihrem Konzert „SüdSüdWest“ lässt Hutschreuther Kompositionen erklingen, die uns typisch für das jeweilige Land erscheinen. Francisco Tárrega und Isaac Albeníz bieten die Leidenschaft, das wir von der spanischen Musik erwarten. Vincenzo Galilei aus Italien, Vater von Galileo Galilei, komponierte einen verspielten Saltarello und mit Astor Piazzolla ist ein Großmeister des argentinischen Tangos vertreten. Abgerundet wird das Programm durch barocke und jazzige Töne.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.
13. Juli um 17 Uhr: Konzert mit Ignaz Netzer
Seit nunmehr einem halben Jahrhundert ist der „sympathisch-begnadete Entertainer“ (FAZ) ein gern gesehener Gast auf den großen Festivals wie in den kleineren Clubs.
Mit Ignaz Netzer kommt der Gewinner des German Blues Award am 13. Juli um 17.00 Uhr nach Möllenbeck zu einem Konzert im Kloster. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
Seine neue Solo-CD „When the Music is over“ mit ausschließlich Eigenkompositionen wurde nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Ignaz Netzer gilt als einer der authentischsten Vertreter des Gospel und Blues. So urteilte jüngst die „Heilbronner Stimme“ dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis wegen ihm Mississippi-Raddampfer auf dem Neckar gesichtet werden. Und der „Saaner Anzeiger“ aus der Schweiz urteilte: „ Der weißeste Schwarze von ganz Deutschland.“ Mit Superlativen überhäuft ihn die internationale Presse: Als „Großmeister des klassischen Blues“ bezeichnete ihn etwa das Fachmagazin JAZZ Podium, die Süddeutsche nannte ihn gar „Bluesmagier“.
Er gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Band und mittlerweile gab er unzählige Konzerte in vielen Ländern Europas, u.a. mit Blueslegenden wie Alexis Korner, Champion Jack Dupree, Louisiana Red oder genreübergreifend mit Barbara Dennerlein und Gerhard Polt. Er veröffentlichte 17 Tonträger und eine DVD.
26. Juli bis 10. August: Kunstausstellung Marquis
Unter dem Titel „Faszination der Prozesse“ eröffnen am Samstag, 26.7.2025 um 11.00 Uhr Bob Shippy, Ida Marquis und Leschko eine gemeinsame Kunstausstellung im Ausstellungsraum des Klosters Möllenbeck. Alle beteiligten Künstler haben bereits erfolgreich an zahlreichen Orten ausgestellt.
Bob Shippy, der Schöpfer von „Resurrection Art“, bearbeitet in seinem Atelier auf Gut Wormsthal scheinbar verrottete Baumstümpfe bis runter auf das Kernholz. Er lässt in diesem langen Arbeitsprozess beeindruckende Skulpturen entstehen, die das gesunde Kernholz in seiner originären Form wieder sichtbar machen.
Ida Marquis und Leschko verstehen sich als Ausdruckskünstler. Sie experimentieren frei mit unterschiedlichen Materialien und arbeiten prozessorientiert auf je eigene Art im gemeinsamen AtelierEigenart in Bückeburg. In dieser Ausstellung werden sie vielfältige Bilder in Acryl- und Mischtechniken sowie Zeichnungen präsentieren, die in der Auseinandersetzung mit Erfahrungen und Erlebnissen in der Natur entstanden sind.
Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 10.8.2025 jeweils samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr geöffnet.
(pr)
























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