(Rinteln) Im Rahmen des regulären wöchentlichen Ausbildungsdienstes führte die Ortsfeuerwehr Rinteln am Montagabend zusammen mit der Ortsfeuerwehr Todenmann und dem DRK Einsatzzug eine umfangreiche Übung am und im medizinischen Zentrum in der Virchowstraße durch.
Ausgearbeitet wurde diese von Gruppenführer Kilian Weers.
Als angenommenes Szenario galt es für Zugführer Ingo Frommelt von der Ortsfeuerwehr Rinteln schnell und besonnen zu reagieren, denn neun Personen konnten in der simulierten Einsatzlage das Gebäude nicht mehr verlassen.
Es war nämlich nach einem Kurzschluss, der wiederum einen Kabelbrand im Keller verursacht hatte, vollständig verraucht und die Rettungswege waren dadurch versperrt. Mehrere betroffene Personen, dargestellt durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr und des THW, konnten über die Drehleiter gerettet werden. Weitere Personen wurden über eine Steckleiter gerettet. Alle Geretteten wurden zur medizinischen Versorgung dem DRK Einsatzzug übergeben.

Im verwinkelten Keller und auf der östlichen Gebäudesseite lief währenddessen die Brandbekämpfung durch mehrere Trupps beider Ortswehren unter schwerem Atemschutz. Im Außenbereich wurde dafür sogar extra eine Brandsimulationsanlage genutzt.

Abschließend gilt allen Beteiligten des Abends großer Dank, wie Rintelns Ortsbrandmeister Sebastian Westphal betont. Alles sei, von der Vorbereitung und Planung bis zur handwerklichen Abarbeitung der Lage, vorbildlich gelaufen.
Besonderes Augenmerk wurde bei dieser Übung unter anderem auf die Atemschutzausbildung gelegt. Einsatzkräfte, die gerade erst ihren Atemschutzlehrgang absolviert hatten, haben die Möglichkeit erhalten, eine Übung nah an der Realität durchzuführen und ihre erlernten Kenntnisse einzusetzen.
„Auch der Burghof Klinik sei gedankt, dass sie das Objekt zur Verfügung gestellt hat“, so Westphal abschließend.
(pr/Fotos: Feuerwehr Rinteln)




























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