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Lions Club Rinteln präsentiert Neujahrskonzert unter dem Motto „Höllisch schwer und himmlisch schön!“

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Update: Es sind noch Karten an der Abendkasse ab 18:45 Uhr zum Preis von 20 Euro erhältlich.

Dem Lions Club Rinteln ist es wieder gelungen, hervorragende Künstler für einen musikalischen Leckerbissen zu verpflichten. Liebhaber klassischer Musik dürfen sich beim „Neujahrskonzert“ am Freitag, dem 5. Januar 2018 um 19:30 Uhr im Ratskellersaal am Marktplatz auf ein außergewöhnliches Klangerlebnis freuen. Es spielen Almut Preuß-Niemeyer am Klavier und Ingolf Turban an der Violine.

Ingolf Turban spielte als Solist bereits in den Philharmonien von Berlin und München, im Kennedy Center in Washington, in der New Yorker Avery Fisher Hall, in der Züricher Tonhalle, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und der Mailänder Scala, mit Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Charles Dutoit, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Jun Märkl und Marcello Viotti. Turban beherrscht die große Violinliteratur „von Bach bis Berg“, daneben aber auch viele selten oder nie zuvor gehörte Werke aller Stilrichtungen. Allein sein Einsatz für das Werk Niccolò Paganinis feiert ungewöhnliche Erfolge, wie im März 2006 mit den New Yorker Philharmonikern, zudem mit der Gesamteinspielung der 6 Violinkonzerte (Telos Records) und in der Fernsehdokumentation „Paganinis Geheimnis“ (merkur.tv 2006).
Sein umfangreiches Repertoire ist mittlerweile auf über 40 CD-Produktionen dokumentiert. Einst vielbeachtete Ersteinspielungen sind viele seiner Werke  heute in den gängigen Konzertbetrieb eingeflossen.

Ingolf Turban, 1964 geboren, lebt mit seiner Familie in München. Mit 12 Jahren wurde er in München in die Violinklasse von Gerhart Hetzel aufgenommen. Ferner besuchte er in den USA Kurse bei Jens Ellermann und Dorothy DeLay.

Unter Sergiu Celibidache wurde Urban 1985 mit 21 Jahren Erster Konzertmeister der Münchner Philharmoniker. 1986 ließ ihn Celibidache erstmals als Solist auftreten. Celibidaches Hochachtung äußerte sich in dem Bonmot: „Ich bin Celi und du bist Turbi.“ 1988 verließ Turban das Orchester und begann eine erfolgreiche Solistenkarriere. 2005 gründete er das Kammerorchester „I Virtuosi di Paganini“. Dies korrespondiert mit seinem besonderen Einsatz für die Werke Paganinis.
Im Jahre 2006 folgte Ingolf Turban, der bis dahin 11 Jahre als Professor an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst unterrichtet hatte, dem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München. Er ist außerdem Mitglied des Deutschen Streichtrios.

Almut Preuß-Niemeyer und Ingolf Turban (Foto: privat)

Almut Preuß-Niemeyer wurde in Hildesheim geboren und erhielt dort im Alter von 5 Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei Frau Erika Stein, ab dem 9. Lebensjahr bei Hans Clasen, einem Meisterschüler Walter Giesekings. Sie studierte in Hannover bei Prof. Manfred Heutling und in Detmold bei Prof. Friedrich Wilhelm Schnurr, wo sie ihre künstlerische Reifeprüfung im Fach Klavier mit Auszeichnung bestand. Schon während ihres Studiums wurde sie als künstlerische Lehrkraft an die Musikhochschule Hannover berufen.
Zusätzlich unterrichtet sie an der Musikschule Porta-Westfalica und seit 
September 2011 an der Musikschule Pro Musica in Lübbecke.
 Ihre hervorragende Arbeit als Klavierpädagogin wurde schnell bekannt. Viele ihrer Schüler gewannen seit den 90er Jahren Preise bei nationalen 
Wettbewerben. Neben Kammermusikabenden in der gesamten
 Bundesrepublik gab sie zwischen 1997 und 2009 alljährlich Konzerte und Workshops in Namibia und Südafrika. Sie ist die  Organisatorin und
künstlerische Leiterin der Mindener Mittwochskonzerte.

Karten sind ab 1.12. im Vorverkauf bei der Buchhandlung Bücherparadies und der Sparkasse Schaumburg zum Preis von 20 Euro zu erwerben. Da nur 200 Karten in den Verkauf gelangen, ist für Interessierte Eile geboten. Mit dem Erlös wird der Lions Club Rinteln die musikalische Bildung an Rintelner Schulen fördern. Bisher sind keine konkreten Projekte beschlossen. (pr)

 

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