(Porta Westfalica)
Update seitens der Polizei: „Nach den derzeitigen Erkenntnissen kam ein LKW-Fahrer, der mit seinem mit leeren
Getränkekisten beladenen Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen der A 2 in Richtung Dortmund fuhr, gegen 04:05 Uhr aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von seinem Fahrstreifen ab.
Die Sattelzugmaschine durchquerte circa 60 Meter Böschung und anschließend kippte der Sattelzug um. Dabei wurde der 59-jährige Fahrer in dem Führerhaus eingeklemmt.
Rettungskräfte befreiten den lebensgefährlich Verletzten und brachten ihn zur weiteren Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf 91000 Euro geschätzt.
Für die Spurensicherung sowie Rekonstruktion der Geschehnisse befindet sich derzeit das Unfallaufnahme-Team der Polizei Paderborn vor Ort. Derzeit ist der linke Fahrstreifen in Richtung Dortmund für den Verkehr freigegeben.
Nach Beendigung der Maßnahmen wird die Bergung des Sattelzugs erfolgen. Aktuell kann noch nicht abgesehen werden, wann die Fahrbahnen wieder komplett freigegeben werden können.“
Nachfolgend die ursprüngliche Meldung:
Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde gegen 4:14 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert.
Laut Alarmmeldung sollte es hier zu einer Kollision zwischen einem LKW und einem PKW gekommen sein.
Bei Ankunft der ersten Kräfte stellte sich die Lage etwas anders dar, als gemeldet: Es handelte sich um einen Alleinunfall eines mit Leergut voll beladenen LKW-Sattelzuges. Dieser war aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in die Böschung gefahren. Dabei ist der gesamte Sattelzug umgestürzt. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.
Die technische Rettung mit schwerem Gerät gestaltete sich komplex und zeitintensiv, konnte aber letztendlich erfolgreich abgeschlossen werden. Der Patient wurde mit einem Rettungswagen ins Johannes-Wesling-Klinikum gebracht.
Die Bergung des LKW übernimmt ein spezialisiertes Bergungsunternehmen. Die A2 musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt werden – es kommt im weiteren Verlauf auch weiterhin noch zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen, bis die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind.
(pr; Fotos: Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica)



























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