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Luftsportverein Rinteln auf Titelverteidigungskurs in der Segelflug-Bundesliga

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(Rinteln) Alle Piloten des heimischen Luftsportverein Rinteln (LSV) sind darauf bedacht, alles zu geben, um sich den ersten Tabellenplatz nicht mehr nehmen zu lassen. Die Titelverteidigung ist das ausgegebene Ziel beim amtierenden Deutschen Meister.

Die Wettervorhersagen für das drittletzte Wertungswochenende verhiessen gute Bedingung. So wurde für den Samstag und Sonntag gute bis sehr gute Thermik – wenn auch teilweise Blauthermik – mit Arbeitshöhen von bis zu 2.000 Meter über Grund vorhergesagt. Blauthermik heisst, dass keine Wolken am Himmel stehen, die den Piloten die Thermik anzeigen und somit keine schnellen Geschwindigkeiten zu erwarten sind.

Im Teamflug zurück nach Rinteln. Unten im Bild ist die A 2 zu erkennen. Im Hintergrund ist Bad Eilsen zu sehen. (Foto: LSV)

Die Teams Reinhard Schramme mit Co-Pilot Rolf Bödeker, Uli Gmelin mit Co-Pilotin Christine Grote, Adrian Glauner mit Co-Pilot Christoph Bäßler und Volker Fiebig starteten am Samstag von Rinteln aus und flogen gegen den Wind bis hinter den Harz und wendeten südöstlich von Ballenstedt. Im Harz fanden sie hervorragende Flugbedingungen vor, wie auch vorhergesagt und flogen in Höhen von 1.000 – 2.200 Meter über Grund. Das Team Schramme/Bödeker konnte 170 km von Rinteln entfernt den Heimflug antreten und musste nur zweimal in der Thermik kreisen, um den Startplatz Rinteln mit der erforderlichen Sicherheitshöhe zu erreichen. Das Ehepaar Madleen und Frerk Frommholz startete vom Flugplatz Walsrode aus und nahm ebenfalls Kurs in östlicher Richtung bis kurz hinter Burg bei Magdeburg und trat von hier seinen Rückflug an. Die Teams Schramme/Bödeker, Ehepaar Frommholz und Gmelin/Grote waren die drei schnellsten Rintelner Ligapiloten und erreichten insgesamt 378,74 Speedpunkte (SP). Dies bedeutete zur Halbzeit Platz 6 und 15 Punkte für die Gesamtwertung. Wider Erwarten waren die Rintelner Ligapiloten am Sonntag auf Grund der ausgebliebenen Thermik zum Zuschauen gezwungen. In der Gesamtwertung gab es aber durch die Sonntagsflüge keine großen Verschiebungen mehr.

Die Runde 11 gewann der AC Bad Nauheim mit 401,16 SP vor dem AC Lichtenfels mit 397,97 SP gefolgt vom AC Bamberg mit 388,41 SP. Auf Platz 6 dann der LSV Rinteln mit 378,74 SP.

In der Gesamtwertung führt unverändert der amtierende Deutsche Meister mit 163 Punkten vor dem FSC Odenwald Walldürn mit 128 Punkten gefolgt von der FG Wolf Hirth mit 122 Punkten. Aus niedersächsischer Sicht ist der AC Braunschweig auf dem letzten Platz liegend definitiv in die 2. Segelflug-Bundesliga abgestiegen und die FV Celle müssen um den Verbleib in der 1. Segelflug-Bundesliga noch kämpfen. Vom Abstiegsplatz trennt sie lediglich ein Punkt. (pr)

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