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Möglicher Kreisverkehr und neuer Dorfmittelpunkt: Bürgermeisterkandidatin Doris Neuhäuser besucht Krankenhagen

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(Krankenhagen) Begleitet wurde die Bürgermeisterkandidatin Doris Neuhäuser bei Ihrem Besuch in Krankenhagen von Anette Denz und Heinz-Jürgen Requardt, beides Kandidaten für den Ortsrat Krankenhagen-Volksen, sowie den Stadtrat Rinteln und Horst Kutowski, Mitglied des CDU-Ortsverbandes Krankenhagen-Volksen.

“Wir haben bei diesem Projekt von Anfang an alle Bürger beteiligt” erklärt Heinz-Jürgen Requardt, “darum ist es ein echtes Gemeinschaftsprojekt geworden, bei dem alle Politiker im Ortsrat an einem Strang gezogen haben”. Gemeint ist der neue Dorfmittelpunkt in Krankenhagen, der aus dem sich gerade im Bau befindenden Feuerwehrgerätehaus, dem Dorfgemeinschaftshaus mit angrenzender Schule und kleiner Arztpraxis besteht. Daneben befindet sich noch eine unverplante Freifläche, die zum Beispiel durch die Dorfgemeinschaft für Festlichkeiten und sonstige Veranstaltungen genutzt werden kann.

Zu Besuch auf der Baustelle des neuen Dorfmittelpunktes in Krankenhagen.

“Was möchten unsere Bürger in Krankenhagen für diese Fläche haben?”, stellt Heinz Jürgen Requardt die entscheidende Frage und Annette Denz ergänzt: “Wir möchten auch hier wieder eine Bürgerbeteiligung durchführen, damit auch hier tatsächlich das passiert, was das Dorf möchte.”

Krankenhagen sei laut CDU-Pressemitteilung insoweit auf einem sehr guten Weg, auch in Zukunft ein aktives Dorf- und Vereinsleben gestalten zu können. Es gibt zudem seitens der CDU-Ortsratsfraktion eine Initiative, die bei Umsetzung zu einer bedeutenden Verbesserung der Verkehrssituation beitragen werde, heißt es: Auf der Extertalstraße, an der Abzweigung zum zukünftigen Dorfmittelpunkt, plädiert die CDU für den Bau eines Kreisverkehrs (wir berichteten). Inzwischen ist ein entsprechender Prüfantrag seitens der Ortsratsfraktion gestellt worden.

Von links: Heinz-Jürgen Requardt, Anette Denz, Doris Neuhäuser, Horst Kutowski.

“Der Kreisel führt zwangsläufig zu einer Verlangsamung der gefahrenen, häufig viel zu hohen, Geschwindigkeiten auf der Extertalstraße und ermöglicht eine sicherere Erreichbarkeit bei An- und Abfahrt des neuen Dorfmittelpunktes. Der Verkehr wird hier durch die Feuerwehr, die Besucher des Dorfgemeinschaftshauses und die Patienten der Arztpraxis in Zukunft erheblich zunehmen. Die Verkehrssituation sollte daher geregelt werden, bevor wieder etwas Schlimmes geschieht”, erläutern Anette Denz und Heinz-Jürgen Requardt und treffen auf volle Unterstützung bei Doris Neuhäuser.

Der Ortsbesuch endete am Aussichtspunkt oberhalb des Dorfes. Dort ist die Aussicht (noch) unbeeinträchtigt. Denn beim Kreis Detmold wird über die Zulassung von Windenergieanlagen an der Landesgrenze gerade ein Verfahren geführt. Die Gemeinde Extertal hat für den Bereich ein Vorranggebiet ausgewiesen.

Heinz-Jürgen Requardt (Mitte) erläutert die Pläne für einen möglichen Kreisverkehr auf der Extertalstraße.

In dem laufenden Antragsverfahren für die Erteilung der Genehmigung für eine Windenergieanlage sind der CDU-Mitteilung zufolge noch viele Fragen für betroffene Krankenhäger zu klären: Was ist mit dem Schlagschatten? Was ist mit dem Lärm? Führt die Trasse über Krankenhäger Gebiet – durch zurzeit unbeeinträchtigte Naturareale – und wo geht der Strom hin? Was geschieht bei einem Brand einer Windenergieanlage, besteht die Gefahr von Flächenbränden durch herabstürzende Anlagenteile? Einig sei man sich auf Seiten der CDU-Kandidaten und der Bürgermeisterkandidatin Doris Neuhäuser, dass neue Energien notwendig seien, aber dabei dürfe die Belastung für die von den Anlagen betroffenen Menschen nicht unzumutbar werden. (pr/Fotos: pr)

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