(Exten) Trainingsfleiß plus Ehrgeiz und eine kleine Prise Glück, das führte auch in diesem Jahr wieder zu einem Doppelsieg der beiden teilnehmenden Gruppen „Rot“ und „Weiß“ aus Möllenbeck bei den Stadtmeisterschaften der Jugendwehren.
Doch Krankenhagen ist den Klosterjugendlichen auf den Fersen. Was es sonst noch so spannendes zu entdecken gab am Wettkampftag:

Am vergangenen Samstag drehte sich in Exten bei bestem Wettkampfwetter alles um den Feuerwehrnachwuchs. Die Stadtjugendfeuerwehr Rinteln veranstaltete ihre diesjährigen Stadtwettbewerbe, bei denen die Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Stadtgebiet ihr Können unter Beweis stellen. Für die neugewählte Stadtjugendfeuerwehrwartin Tanja Wermke-Panknin und ihr Team mit ihren Stellvertretern Paul Wrosch und Katharina Peterson war es eine Feuerprobe, denn sie ist nicht nur die erste Frau seit Bestehen der Stadtjugendfeuerwehr auf diesem Posten, sie stand auch das erste Mal ganz vorne bei einem Stadtwettbewerb der Jugendwehren.

Zwölf Gruppen aus sieben der insgesamt 14 Rintelner Jugendfeuerwehren stellten sich den Herausforderungen, die anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Exten auch dort ausgetragen wurden. Für den ehrenamtlichen Einsatz der vielen Helfer dankte Ortsbrandmeister Benjamin Bünte: „Noch in der Nacht hatten wir zwei Einsätze und wenig Schlaf, doch am Morgen standen wieder viele Helfer bereit; das ist großartig!“ Zum Jubiläum erhielt die Jugendwehr Exten eine Urkunde und einen „Knoten Jupp“, mit dem die Jugendlichen Knotenkunden lernen können.

Wettbewerbe live erleben
Auf dem Wettkampfplatz konnten die Zuschauer miterleben, wie die Gruppen den A-Teil, also den klassischen dreiteiligen Löschangriff mit Hindernissen, bewältigten. Teamwork, Präzision und Schnelligkeit wurde den jungen Feuerwehrleuten dabei abgefordert. Der eher sportliche B-Teil mit Staffellauf und feuerwehrtechnischen Aufgaben musste danach zügig und fehlerfrei abgearbeitet werden. Auch hier hieß es: „Die Teamdynamik entscheidet!“ Unter anderem mit dabei auch ein spielerischer Aspekt: Schnell einkleiden für eine Einsatzsituation: „Das kann man auch später in der Aktivenabteilung gut gebrauchen“, so Tanja Wermke-Panknin.

Wichtige Perspektiven
Die Stadtmeisterschaften in Rinteln waren auch das Qualifikationsturnier für die nächste Runde. Am Sonntag, 7. Juni, folgen die Kreiswettbewerbe in Stadthagen. Dort können sich die ersten acht Mannschaften über eine Qualifikation zu den Bezirksentscheiden qualifizieren. In Exten waren es wieder einmal die Gruppen aus Möllenbeck, die die Wettbewerbe dominierten.

Das Wertungsgericht aus Rodenberg und Auetal unter der Leitung von Marcus Schmid hatte die Augen genau auf der Präzision der gezeigten Leistungen der Gruppen und konnte am Ende ein eindeutiges Urteil fällen: Die Gruppe „Weiß“ holte sich als jüngste teilnehmende Gruppe den ersten Platz vor „Rot“ auf Platz zwei, dicht gefolgt von Krankenhagen/Volksen II auf dem dritten Platz und Krankenhagen/Volksen I auf Platz vier. Danach kamen Wennenkamp, Unter der Schaumburg, Goldbeck, Exten, Steinbergen, Todenmann II und I und Exten II.

Stolz auf die Jugendwehren
Bürgermeisterin Andrea Lange zeigte sich stolz über die Leistung der Jugendwehren, die als Grundlage für das Fortbestehen der aktiven Wehren immens wichtig sind. Sie stellte heraus: „Es gibt heute zwar einen Gewinner, aber keine Verlierer!“ Kreis-Jugendfeuerwehrwartin Silke Weibels kam im neuen Outfit der niedersächsischen Feuerwehren mit weißem Hemd und verwies auf die Kreisentscheide am 7. Juni.

(Text & Fotos: ot)



























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