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NABU-Amphibienzaun in Steinbergen beschädigt

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(Steinbergen) Der NABU Rinteln hat im Rahmen der Begehung des Amphibienleitsystems in Steinbergen an der Arensburger Straße (L442 gegenüber der Arensburg) starke Beschädigungen festgestellt und sucht nun nach Hinweisen auf den Verursacher.

„Dies ist umso misslicher, da sich der mutmaßliche Verursacher, der in dem betroffenen Bereich Holzfällarbeiten durchgeführt und mit schwerem Gerät diesen Bereich befahren hat, sich augenscheinlich nicht um den Schaden kümmerte. Jedenfalls wurde an uns keine Information herangetragen, dass dort eine Beschädigung des Leitsystems entstanden ist“, schreibt der NABU in einer Rundmail an die Stadtverwaltung, die Hofkammer Bückeburg, die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und den Landkreis Schaumburg.

Durch die bald beginnende Amphibienwanderung sei dringend Handlungsbedarf geboten, so der NABU. Hierbei handele es sich um eine naturschutzfachlich bedeutsame Wanderstrecke für Amphibien handelt, unter anderem für den Kammmolch. Die Leitplanke muss laut NABU an einigen Stellen neu gesetzt werden, da diese ihre Funktion als Barriere für die wandernden Tiere derzeit nicht mehr erfülle. Durch größere Mengen Holz auf den Leitplanken seien die Bereiche für die Ehrenamtlichen außerdem nicht mehr erreichbar. Ebenfalls seien einige eingegrabene Eimer, die mit Deckeln verschlossen waren und an diesem Wochenende für die Amphibienwanderung geöffnet werden sollten, beschädigt oder ganz zerstört worden.

„Ehrenamtlich ist eine kurzfristige Reparatur nicht zu leisten“, so Dr. Nick Büscher, Vorsitzender der NABU Gruppe Rinteln, „ich bitte Sie dringend um Mithilfe zu klären, wer Verursacher der Beschädigung ist und eine unverzügliche Instandsetzung des Amphibienleitsystems zu veranlassen.“

(Quelle: NABU Rinteln, Fotos: NABU/Kathy Büscher)


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