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NABU beendet Pflegesaison mit Heckenschnitt auf der Streuobstwiese

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(Hohenrode) Die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln haben sich dieses Mal einen sonnigen Samstag ausgesucht, an dem sie erneut auf der Streuobstwiese Hohenrode zu Werke gehen konnten.

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren die aufgewachsene Naturhecke am Südhang der Streuobstwiese nach und nach zurückgeschnitten worden war, konnte nun mit dem letzten Abschnitt der Heckenschnitt vervollständigt werden.

„Wir gehen abschnittsweise vor und schneiden immer nur etwa 50 Meter zurück, damit Rückzugsräume für Kleinsäuger und Vögel erhalten bleiben“, so Dieter Aßbrock, der beim NABU Rinteln für die Pflegemaßnahmen zuständig ist. So machten sich die ehrenamtlichen Naturschützer daran, die Schlehen, Haselsträucher und Brombeeren zurückzuschneiden, um wieder Platz für neuen Aufwuchs zu schaffen.

Der Rückschnitt erfolgt, indem die Heckenpflanzen bis auf etwa einen halben Meter zurückgeschnitten werden, was man „auf den Stock setzen“ nennt. Dies führt bei den Wildgehölzen dazu, dass diese im Frühling umso besser austreiben und wachsen können. Das Schnittgut verbleibt auf der Fläche, sodass dieses zugleich Versteck- und Nistmöglichkeiten für Kleinsäuger wie Mäuse und Igel oder Singvögel wie Zaunkönig und Rotkehlchen bietet.

Die Hecke auf der Streuobstwiese Hohenrode hat nun ein paar Jahre Ruhe vor dem nächsten Heckenschnitt, bevor die Naturschützer des NABU Rinteln wieder anrücken, um für eine pflegerische Verjüngung zu sorgen. Indes hat man beim NABU keine Sorge, dass die Arbeit ausgeht, wie Aßbrock betont: „Wir haben in unseren Schutzgebieten immer etwas zu tun. Für dieses Jahr ist die Pflegesaison beendet, aber bereits im Herbst werden wir uns um die nächsten anstehenden Arbeiten kümmern.“

(pr/Fotos: NABU/Nick Büscher)

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