(Rinteln) Die Straßenausbauplanung für das neue Wohngebiet an der ehemaligen Prince-Rupert-School benötigt aufgrund der vorhandenen Hanglage eine „…sensible Entwässerung“, so Andreas Büchler vom Büro „Assplan“ aus Hameln.
Büchler hatte im Auftrag der Müller Sand- und Kiesgruben GmbH & Co. KG als Eigentümerin der Flächen des neuen Baugebiets die Planungen übernommen. Ziel sei es, so Büchler, mit der Entwässerung der Straßen die Grünflächen mit dem notwendigen Wasser zu versorgen. Aufpflasterungen sollen die Wassergeschwindigkeit auf den abschüssigen Straßen bremsen.
Diskussionen löste seine Ankündigung aus, dass aufgrund der erforderlichen Schleppkurven im Gebiet einige bis dahin verzeichneten Bäume weichen mussten. Der Spielplatz wurde entgegen der ersten Planungen weiter in die Mitte des Gebietes verlegt, weil die Erreichbarkeit dadurch für alle im Baugebiet wohnenden Familien erleichtert würde.
Klarheit gibt es mittlerweile auch dazu, wo das vorhandene Kunstwerk des Künstlers Georg Schmidt-Westerstede (Rinteln-Aktuell.de berichtete) künftig stehen soll. Bürgermeisterin Andrea Lange wusste, dass der Investor es im östlichen Bereich in der Nähe des Regenrückhaltebeckens positionieren will. Positiv, so Bauausschussvorsitzender Matthias Wehrung, sei es, dass insgesamt 37 Bäume auf dem Gebiet vorgeplant seien. Am 9. September berät jetzt noch einmal der Rintelner Ortsrat öffentlich über das Thema und am 10. September der Verwaltungsausschuss.

Anthony Lee wollte dann noch wissen, ob ein zeitlich so langer Prozess wie bei der Umsetzung des Baugebiets Prince-Rupert-School tatsächlich Standard sei, oder ob es da auch beschleunigtere Verfahren geben könne. Die Planer zeigten sich zu dieser Frage sehr zurückhaltend: „Schneller geht immer, doch im Fall dieses Baugebiets ist keine besondere Verzögerung erkennbar!“
(ot/Fotos: vu)





























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