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Neuer Ort, mehr Bäumchen: Rintelner Apfelbaum-Pflanzaktion geht in die nächste Runde

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(Rinteln) Es gibt keinen Platz mehr für weitere Apfelbäumchen am Generationenpark in der Rintelner Südstadt.

Für die beliebte Pflanzaktion für Familien von Kindern, die in Rinteln geboten sind, musste nach rund 550 gesetzten Bäumen und 18 Jahren Aktionsdauer am bekannten Standort an der Kasseler Straße eine neue Location gefunden werden.

Die Lösung liegt am Heinekamp, unweit des Mountainbike-Parks, nahe der Weser und auf einem rund 65.000 Quadratmeter großen, städtischen Grundstück. „Auf rund der Hälfte der Fläche können wir Apfelbäume pflanzen“, sagt Bauhof-Leiter Klaus-Ulrich Hartmann. Zwar müsse man aufgrund des Storchennestes eine „Einflugschneise“ für „Meister Adebar“ freihalten, so Hartmann, doch am neuen Standort mit ausreichend Platz sollte der Fortbestand der Aktion wohl für die nächste Zeit gesichert sein.

Bürgermeisterin Andrea Lange (re.) und Bauhof-Leiter Klaus-Ulrich Hartmann (li.) begrüßten die Familien an diesem erfrischenden Novembersamstag.

35 Bäumchen aus einem Pool von rund 100 seltenen Sorten sind an diesem Novembersamstag gesetzt worden. Die Familien der Kinder haben sich für eine der teils historischen Apfelbaumsorten entschieden. Darunter befinden sich so wohlklingende Namen wie „Coulons Renette“, der mystische „Geheimrat Oldenburg“, ein „Geflammter Kardinal“ oder die adelig-angehauchte „Goldrenette von Bienheim“.

Nach dem Erhalt der Urkunden gingen Eltern, Kinder und Bauhof-Team mit den Bäumchen zur Pflanzstelle.

Mitarbeiter des städtischen Bau- und Betriebshofes haben im Vorfeld die Pflanzlöcher ausgehoben und unterstützten beim Einsetzen der jungen Apfelbäumchen. Abschließend wurden die Stämme fixiert und mit einem Bissschutz versehen. „Pflanzen Sie einen Apfelbaum für Ihre Kinder und sehen Sie, wie beide wachsen“, gab Bürgermeisterin Andrea Lange den jungen Familien auf den Weg.

Familie Preusser (v.l. Gernot, Melissa, die Zwillinge Nico und Damian zusammen mit den Großeltern Albrecht und Ljubica) pflanzte an diesem Samstagmorgen zwei Apfelbäumchen.

Nach getaner Arbeit gab es warme Getränke zur Stärkung und das eine oder andere Erinnerungsfoto. Und den Tipp, im Sommer ab und zu einen Eimer Wasser mitzubringen. Gießen ist nämlich, genau wie Sonne und Wärme, wichtig, damit in Zukunft die eigenen Äpfel gepflückt werden können. (vu)

Miriam und Maurice Mühlenmeier pflanzen eine Biesterfelder Renette für Tochter Maralda.

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