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Neuer Waldkater-Küchenchef sorgt für regionalen Genuss beim Essen

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Das Hotel-Restaurant „Der Waldkater“ hat seit Anfang Februar einen neuen Küchenchef. Am 17. Februar, pünktlich zum 27. Brauereijubiläum, stellte Waldkater-Direktor den neuen Küchenchef Christoph Rau vor.

Der neue Chef über Speisen und Zubereitung lebt seit fast 25 Jahren in der Region Hannover. Vor 50 Jahren im westfälischen Lünen geboren, absolvierte er im „Mövenpick“ in Dortmund seine Lehre als Koch. Es folgten Jobs im Schweizer Hof in Hannover und als Koch in Kanada. Erfahrungen sammelte Rau in diversen Restaurants in Hannover, auf Sylt, Großburgwedel und zuletzt im Ratskeller in Rodenberg. Sein Credo ist die regionale und absolut frische Küche: „Bei der Qualität gehe ich keine Kompromisse ein, ehrlicher Umgang mit den Lebensmitteln ist für mich unerlässlich.“

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Der neue Waldkater-Küchenchef Christoph Rau bei der Arbeit.

Seit Anfang Februar leitet Rau die Kochgeschicke im Waldkater. Die ersten Arbeitswochen führten ihn in Betriebe der Region. Gespräche mit Lieferanten für Rindfleisch, Fisch und Gemüse, Betriebsbesichtigungen standen auf dem Programm. Fleisch von Galloway-Rindern, geliefert vom Züchter Matzeik aus Eisbergen, Fisch von der Familie Wenzel aus dem Kalletal („morgens gefangen, abends schon bei uns im Räucherofen“, so der Kommentar von Rau), Pilze aus dem Extertal, Käse aus Petershagen, Gerste von Gerstoni aus Schaumburg – die Liste ist lang. „Auf dem Frühstücksbuffet haben wir auch Honig aus Schaumburg“, ergänzt Rathkolb, „übrigens basiert sämtliches Wissen über die künstliche Fischzucht, das heute angewandt wird, auf den Kenntnissen eines Herrn Jacobi aus dem lippischen Hohenhausen“. Da wäre er also wieder, der Bezug zur Region.

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Waldkater-Direktor Thomas Rathkolb (links) und Küchenchef Christoph Rau stoßen mit dem neuen „Craft“-Bier aus dem Hause Hartinger an.

Pünktlich zur Biersaison präsentieren Rau und Rathkolb auch die neueste Spezialität aus der hauseigenen Brauerei: Das Hartinger Meisterbräu in der hellen Bockbier-Variante. Mit 16% Stammwürze und 6 Volumenprozent Alkoholgehalt zählt es zu den kräftigen Biervarianten. Kräftig und sehr interessant ist auch der Geschmack. Dank Holzchips, die aus alten Rotweinfässern hergestellt und während des Reifungsvorgangs zugefügt werden, hat das Bier eine ganz besondere Barrique-Note. Das nennt sich dann dem Trend folgend „Craft-Bier“, hat aber wiederum nichts mit Kraft zu tun, sondern mit Braukunst nach alter Handwerksart. Ohne Pasteurisation und Filtration bleiben alle Geschmacksstoffe erhalten. Und was beim Brauprozess übrig bleibt, also der Treber, wird zum Teil zu Treberbrot und Treberkuchen verarbeitet. Aus einer Charge der neuen Bierspezialität lässt Rathkolb bei einem Spezialbetrieb Bier-Likör produzieren, als Geschenkidee aus Rinteln in begrenzter Stückzahl und zu besonderen Anlässen. Am 23. April organisiert Rathkolb um 19:00 Uhr im Stadtkater die Bier-Party anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des deutschen Reinheitsgebots. Mit rustikalem Bierbuffet, zünftiger Tanzmusik und Mitternachtssnack soll im Ratskellersaal gefeiert werden. Die Karten (35 Euro pro Person, zzgl. Getränke) sind im Stadtkater erhältlich.

Und was speist Christoph Rau, der beruflich feinste Rinderfilets, Jacobsmuscheln und gaumenerwärmende Mascarponetörtchen aus dem Ärmel schüttelt, privat am Liebsten? Die Antwort verblüfft: „Bratkartoffeln mit Spiegelei“ – nach Mamas Art. Na dann, Guten Appetit!

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Hat den Dreh raus: Rau und sein Lieblingsgericht – Bratkartoffeln mit Spiegelei.

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