(Rinteln) Die Sporthalle am Kerschensteinerweg war am Donnerstagabend Schauplatz für einen sportlichen Neustart:
Ein erfolgreiches Boxtraining-Projekt für geflüchtete Menschen wurde nach der positiven Resonanz im Vorjahr wiederbelebt.
Ermöglicht wird das Angebot durch eine starke Kooperation zwischen der Stadt Rinteln, dem Landkreis Schaumburg, der AWO, der Diakonie sowie dem „Pro Fighting Gym“ aus Stadthagen.
Unter der Leitung von Trainerin Josephine Lühring und dem Vereinsvorsitzenden Erkan Kaya geht es um weit mehr als nur Sport. Kickboxen dient hier als Werkzeug, um Struktur, Selbstwertgefühl und vor allem Disziplin zu vermitteln. Das Training fordert Körper und Geist gleichermaßen: Während Kraft und Ausdauer gesteigert werden, hilft der Sport gleichzeitig beim Stressabbau.
Das Angebot ist inklusiv gestaltet – bis zum Jahresende trainieren Männer und Frauen gemeinsam in den wöchentlichen Einheiten.
Das Projekt zeige, so Petra Uhe als Integrationsbeauftragte der Stadt Rinteln, wie hervorragend die Zusammenarbeit verschiedener Akteure in der Flüchtlingsarbeit klappe. Und mit Josephine Lühring habe man eine Trainerin gewinnen können, die als Frau auch eine sportliche Verbindung der Geschlechter schaffe.
(Text & Fotos: ot)






























Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.